Klagenfurt: Verdacht der Übertretung nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz

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Polizeiabsperrung - Symbolbild
© Paul Georg Meister, pixelio.de
29 Mai 18:30 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bereits am 27. Mai 2026 führten Polizisten im Zuge ihres Streifendienstes im Stadtgebiet Klagenfurt eine Fahrzeug- und Lenkerkontrolle an einem Kastenwagen welcher mit Lebensmitteln beladen war durch. Beim Öffnen des Transporters nahmen sie verschiedenste in Kisten geladene verkaufsfertige und zum Verkauf verpackte Produkte wahr. Unter anderem Sushis und Makis. Aufgrund des subjektiven Temperaturempfindens der Polizeibeamten stand der Verdacht nahe, dass die Lebensmittel nicht ordnungsgemäß gekühlt waren. Deshalb wurde die Filialleiterin der Zielfiliale zur Temperaturmessung hinzugezogen. Diese stellte eine Temperatur im Inneren der Ladefläche von 22,4 Grad fest.

Laut ihrer Aussage sollten die betreffenden Lebensmittel jedoch bei 4 Grad transportiert werden. Beim Fahrzeug wurde zwar ein Kühlgerät festgestellt, allerdings dürfte dies zu schwach eingestellt bzw. gar nicht den erforderlichen Vorschriften entsprechen.

Der Lenker des Transporters gab an, es sei heute sein Probetag bei der Firma und er kenne sich mit den Vorschriften zum Transport von Lebensmitteln nicht aus. Die Ware habe er von Graz nach Klagenfurt zu bringen gehabt. Der Lenker wird dem Magistrat Klagenfurt als zuständige Behörde nach dem Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz zur Anzeige gebracht. Die Lebensmittel wurde von der Zielfiliale sofort entsorgt.


Quelle: LPD Kärnten



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