Wien: Upgrade der U6-Station Tscherttegasse abgeschlossen - Brücke, neuer Zugang, moderne Aufzüge und Bahnsteige
Die Erweiterung der rund 30 Jahre alten U6-Station Tscherttegasse ist abgeschlossen. Die Bauarbeiten, die im Frühling 2026 begonnen haben, umfassten neue barrierefreie Zugänge, einen Verbindungssteg, einen neuen Aufzug und breitere, überdachte Bahnsteige
Good News für die Fahrgäste der U6: Ab 07. August sorgen eine neue Brücke, die beide Bahnsteige verbindet, ein zusätzlicher Aufzug und direkte Bahnsteigzugänge bei der U6-Station Tscherttegasse für eine noch bessere und barrierefreie Erreichbarkeit. Ein zusätzlicher direkter Zugang beim Miep-Gies-Park zum Bahnsteig in Richtung Siebenhirten ermöglicht kürzere Wege. Damit wurde die U6-Station zeitgemäß weiterentwickelt – als Teil laufender Investitionen in eine komfortablere und moderne U6. Bereits seit Mai können beide Bahnsteige der U6-Station uneingeschränkt genutzt werden, bis Mitte August werden noch letzte Oberflächeninstandsetzungen durchgeführt, danach ist die Erweiterung vollständig abgeschlossen. Die U6 ist mit 24 Stationen und 17,4 Kilometern die zweilängste U-Bahn-Linie Wiens. Mit über 50 Aufzügen und zusätzlichen Rampen ist die braune Linie vollständig barrierefrei erreichbar. Zu Spitzenzeiten fährt alle 2-4 Minuten ein Zug. Alle Züge der U6 sind klimatisiert unterwegs. „Mit dem aktuellen Upgrade der U6-Station Tscherttegasse haben wir einen weiteren wichtigen Schritt bei der laufenden Modernisierung der U6 gesetzt. Der zusätzliche Aufzug, die neuen Zugänge und die Verbindungsbrücke verbessern die Erreichbarkeit der Station und sorgen für umfassende Barrierefreiheit. So schaffen wir mehr Komfort für unsere Fahrgäste und machen die Öffis für alle Menschen noch einfacher und bequemer nutzbar“, sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.
Mehr Barrierefreiheit, Komfort und kürzere Wege
Im Zuge der Arbeiten wurde auch der bestehende Aufzug erneuert und der Wartebereich verbessert. Der Bahnsteig in Richtung Floridsdorf wurde verbreitert und bietet nun mehr Platz für wartende Fahrgäste. Darüber hinaus wurden die Bahnsteigdächer über die gesamte Bahnsteiglänge verlängert. „Eine moderne Infrastruktur der Öffis sorgt nicht nur für Stabilität im Betrieb, sondern macht die Öffis auch für unsere Fahrgäste zunehmend attraktiver! Der breitere Bahnsteig und die längeren Bahnsteigdächer bieten unseren Fahrgästen mehr Platz und Komfort beim Warten auf die U6“, so Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien.
Durch den neuen Aufzug am Bahnsteig Richtung Floridsdorf und den zusätzlichen Zugang beim Miep-Gies-Park sind beide Bahnsteige der Station vollständig barrierefrei erreichbar. Auch der Zugang von der Kirschenallee wurde erneuert und entspricht nun Barrierefreiheitsnormen. Das bringt vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie für Bewohner*innen des Siedlungsgebiets Kabelwerk Verbesserungen, das künftig noch besser an die U6 angebunden ist. „Mit dem Upgrade der Station Tscherttegasse wird ein langjähriger Wunsch der Bewohner*innen des Kabelwerks Realität. Der zusätzliche Zugang, breitere Bahnsteige und die vollständige Überdachung verbessern den Alltag vieler Menschen im Grätzl deutlich. Für uns endet die Aufwertung aber nicht an der Station: Im Anschluss gestalten wir auch den Miep-Gies-Park auf Grundlage der Bürger*innenbeteiligung neu“, sagt Bezirksvorsteher Wilfried Zankl.
Investitionen in ein modernes Öffi-Netz
Bereits bei der Verlängerung der U6 bis Siebenhirten im Jahr 1995, wurden städtebauliche Entwicklungen, wie das Siedlungsgebiet Kabelwerk, mitgedacht und zusätzliche Zugänge und der Verbindungssteg mitgeplant. Nach Abschluss der U6-Tragwerksanierungen zwischen Schöpfwerk und Alterlaa konnten die Arbeiten bei der Tscherttegasse gestartet werden. Die U6 ist mit 24 Stationen und 17,4 Kilometern die zweilängste U-Bahn-Linie Wiens. Mit über 50 Aufzügen und zusätzlichen Rampen ist die braune Linie vollständig barrierefrei erreichbar. Zu Spitzenzeiten fährt alle 2-4 Minuten ein Zug. Alle Züge der U6 sind klimatisiert unterwegs.
Barrierefreiheit bei den Wiener Linien
Die Verbesserung der Barrierefreiheit von Fahrzeugen, Stationen und Leitsystemen schaffen niederschwellige Erreichbarkeit und bessere Orientierung für Fahrgäste. Derzeit stehen den Fahrgästen 294 Aufzüge in allen 110 U-Bahn-Stationen zur Verfügung – sie legen jährlich über 2.000 Kilometer zurück, das entspricht etwa der Luftlinie von Wien nach Kairo. Die Aufzugsflotte der Wiener Linien wird sukzessive modernisiert. Die neuen Aufzüge erfüllen wichtige Standards in Sachen Barrierefreiheit, wie akustische Sprachansagen für blinde Personen und Displays für gehörlose Menschen. Die Stadt Wien wurde 2024 mit dem Access City Award der EU ausgezeichnet, wobei das barrierefreie Angebot der Wiener Linien besonders hervorgehoben wurde.
Quelle: Stadt Wien
