Österreich: UNOS Kongress 2026 - Neuer Bundesvorstand gewählt & Leitantrag „Kammer 2030“ beschlossen

Slide background
UNOS Kongress 2026: Neuer Bundesvorstand gewählt & Leitantrag „Kammer 2030“ beschlossen
Foto: UNOS/Philipp Detter
Slide background
UNOS Kongress 2026: Neuer Bundesvorstand gewählt & Leitantrag „Kammer 2030“ beschlossen
Foto: UNOS/Philipp Detter
04 Okt 18:00 2026 von OTS Print This Article

Leitantrag als Arbeitsprogramm für UNOS Mandatar:innen, um Reformen bis 2030 direkt in Fachgruppen und Innungen voranzutreiben

Beim UNOS Kongress am 2. und 3. Oktober haben UNOS – Unternehmerisches Österreich die Schwerpunkte für ihre Arbeit bis 2030 festgelegt. Ein neu gewählter Bundesvorstand und der beschlossene Leitantrag „Kammer 2030“ bilden dafür die Grundlage. Im Fokus stehen konkrete Reformen, die UNOS Mandatarinnen und Mandatare in den Fachgruppen und Innungen der Wirtschaftskammer vorantreiben sollen. Denn vieles kann direkt in den Gremien verbessert werden und braucht nur den Willen und Entschluss der Verantwortlichen.

Neuer Bundesvorstand mit breiter unternehmerischer und politischer Expertise

Nationalratsabgeordneter Michael Bernhard wurde mit 93,85 Prozent als Bundessprecher von UNOS wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter, Nationalratsabgeordneter Markus Hofer, wurde in seiner Funktion bestätigt. Christoph Strobl, Tiroler Restrukturierungsexperte, übernimmt künftig die Aufgabe des Finanzreferenten. Verstärkt wird der Bundesvorstand durch den Wiener Gemeinderat Lukas Burian, die Start-up-Beraterin Katharina Ehrenfellner, den Grazer Klavierbauer und Familienunternehmer Stephan Fiedler, die Nationalratsabgeordnete und Kommunikationsberaterin Gertraud Auinger-Oberzaucher, Silvio Kirchmair, Vorstandsmitglied eines österreichischen Industrieunternehmens, sowie Cornelia Pfeiffer-Janisch, Inhaberin einer Kommunikationsagentur. Der neue Bundesvorstand vereint unterschiedliche Perspektiven aus Politik, Unternehmertum und Wirtschaft und bringt damit vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen für die Arbeit von UNOS zusammen.

„Wir wollen die Reform der Wirtschaftskammer nicht nur diskutieren, sondern in den kommenden Jahren auch konkret vorantreiben. Dafür braucht es neben engagierten Mandatarinnen und Mandataren auch einen breit aufgestellten Vorstand mit unternehmerischer und politischer Expertise“, sagt Michael Bernhard.

„Kammer 2030“: Vom Reformprozess zur Umsetzung vor Ort

Der Leitantrag „Kammer 2030: Vision und Reform-ABC“ übersetzt den Reformanspruch von UNOS in konkrete Arbeit für die kommenden Jahre. Er soll UNOS Mandatarinnen und Mandatare dabei unterstützen, Strukturreformen bis 2030 auch auf der operativen Ebene der Fachgruppen und Innungen voranzutreiben. Ausgangspunkt sind konkrete Probleme aus der Arbeit der Mandatarinnen und Mandatare. Daraus wurden Lösungen entwickelt, die in Form von Anfragen und Musteranträgen unmittelbar für die Mandatsarbeit nutzbar werden. Das Reform-ABC steckt dafür den gemeinsamen Rahmen ab. „Der Leitantrag ist ein Handbuch aus dem Input von Mandatarinnen und Mandataren für Mandatarinnen und Mandatare“, so Bernhard. Inhaltlich geht es unter anderem um eine transparentere und effizientere Interessenvertretung, weniger Bürokratie und eine stärkere Ausrichtung der Wirtschaftskammer auf ihren Kernauftrag. Auch die Abschaffung der Kammerumlage 2 und mehr Mitsprache für EPU und Kleinstunternehmen sind Teil des Reformansatzes.

Auftaktveranstaltung: Internationaler Wettbewerb als Impuls für mehr Tempo und Reformen

Bei der Abendveranstaltung am 2. Oktober diskutierten Digitalstratege Björn Ognibeni und ein hochkarätig besetztes Panel bestehend aus Stephan Zöchling (Unternehmer), Hannah Wundsam (Austrian Startups) und Dr. Oliver Picek (Momentum Institut) mit Moderatorin Helga Pattart-Drexler (NEOS Lab) über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich. Im Mittelpunkt stand unter anderem die Geschwindigkeit, mit der China in strategisch wichtigen Zukunftsbranchen neue Märkte erschließt. Die zentrale Frage: Wie gewinnen Europa und Österreich die Märkte von morgen und wie lassen sich europäische Werte in konkrete Wettbewerbsvorteile übersetzen?

„Österreich muss schneller werden, wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen. Dafür brauchen Unternehmen den nötigen Freiraum und verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Bernhard. UNOS setzen dem ein klares Reformprogramm entgegen: weniger Bürokratie, mehr unternehmerische Freiheit und eine Wirtschaftskammer, die sich auf ihre Kernaufgaben konzentriert.

UNOS - Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.


Quelle: OTS



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien: