Tirol: Tirol jubelt über olympische Medaillenflut
Erfolgreichste Winterspiele der jüngeren Geschichte
- Land Tirol zieht positive Olympia-Bilanz – mit insgesamt zehn Medaillen für TirolerInnen wurden vergangene Winterspiele übertroffen
- LH Mattle und LHStv Wohlgemuth: „Tiroler Athletinnen und Athleten sind Botschafter unseres Landes“
- Feierlicher Empfang des Olympic Team Austria heute, Montagabend, am Landestheater-Vorplatz in Innsbruck
Mit einer beeindruckenden Bilanz gehen die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 aus Tiroler Sicht in die Geschichte ein: Insgesamt zehn Medaillen – drei in Gold, sechs in Silber und eine in Bronze – sowie zahlreiche Spitzenplatzierungen unterstreichen eindrucksvoll Tirols herausragende Rolle als eine der führenden Wintersportregionen der Welt. Damit übertreffen Tirols AthletInnen das Ergebnis der vergangenen Winterspiele und bestätigen einmal mehr die nachhaltige Stärke des Sportlandes Tirol. „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind herausragende Botschafter Tirols auf der internationalen Bühne“, betonen LH Anton Mattle und Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth. Mit zehn Medaillen konnte das bereits hervorragende Ergebnis der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking mit acht Medaillen nochmals übertroffen werden. 2018 in Pyeongchang gingen sieben Medaillen auf das Konto Tirols, 2014 in Sotschi waren es ebenfalls acht.
„Die Olympischen Winterspiele 2026 werden als besonders erfolgreiche Spiele für Tirol in Erinnerung bleiben. Unsere Athletinnen und Athleten haben mit außergewöhnlichem Einsatz, mentaler Stärke und höchster Professionalität beeindruckt. Mit ihren Leistungen schreiben sie die große Erfolgsgeschichte des Tiroler Wintersports eindrucksvoll fort. Diese Entwicklung zeigt eindrucksvoll die nachhaltige Stärke unseres Sportlandes und die hervorragende Arbeit, die in Vereinen, Verbänden und im Nachwuchsbereich geleistet wird – vielfach auch ehrenamtlich und im Hintergrund. Mein Dank gilt allen, die einen Beitrag für das Sportland Tirol leisten – ohne euch, wäre all das nicht möglich“, verweist LH Mattle auf die konstanten Top-Leistungen der Tiroler Wintersportasse bei olympischen Winterspielen.
Olympia-Erfolge als Auftrag und Motivation für Sportland Tirol
Auch LHStv Wohlgemuth würdigt die Leistungen: „Die Tiroler Athletinnen und Athleten haben bei den Olympischen Winterspielen eindrucksvoll bewiesen, welches sportliche Potenzial in unserem Land steckt. Ihre Medaillen und Spitzenleistungen sind weit mehr als persönliche Erfolge – sie sind ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit der gesamten Tiroler Sportfamilie. Sie sind Vorbilder für junge Menschen und zeigen, was mit Einsatz, Talent und konsequenter Förderung möglich ist. Diese Erfolge sind zugleich Auftrag und Motivation, den eingeschlagenen Weg der gezielten Sportförderung konsequent fortzusetzen. Denn sportlicher Erfolg ist kein Zufall, sondern das Ergebnis verlässlicher Rahmenbedingungen, professioneller Strukturen und engagierter Menschen im Hintergrund.“ Allein im Vorjahr investierte das Land Tirol 13,5 Millionen Euro in den Sportbereich.
Feierlicher Medaillenempfang in der Olympiastadt Innsbruck
Heute, Montagabend, werden die erfolgreichen AthletInnen des Olympic Team Austria in Innsbruck feierlich empfangen. Die offizielle Medaillenfeier findet abends am Vorplatz des Tiroler Landestheaters statt und bildet den festlichen Abschluss der Olympischen Winterspiele 2026 aus österreichischer Sicht. Die Olympiastadt Innsbruck bietet damit erneut eine würdige Bühne, um die Leistungen der SportlerInnen gemeinsam mit der Bevölkerung zu feiern und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie für ihre außergewöhnlichen Erfolge verdienen.
Factbox Medaillen Tirol
Gold:
- Stephan Embacher, Skispringen Superteam-Bewerb, gemeinsam mit dem Salzburger Jan Hörl
- Janine Flock, Skeleton
- Benjamin Karl, Snowboard Parallel-Riesentorlauf
Silber:
- Johannes Lamparter, Nordische Kombination Normalschanze
- Johannes Lamparter, Nordische Kombination Großschanze
- Johannes Lamparter, Nordische Kombination Team-Sprint, gemeinsam mit dem Salzburger Stefan Rettenegger
- Fabio Gstrein, Ski Alpin Slalom
- Selina Egle, Lara Kipp, Lisa Schulte und Wolfgang Kindl, Rennrodel Team-Staffel, gemeinsam mit den Vorarlbergern Thomas Steu und Jonas Müller
- Manuel Feller, Ski Alpin Team-Kombination, gemeinsam mit dem Oberösterreicher Vincent Kriechmayr
Bronze:
- Selina Egle und Lara Kipp, Rennrodel Doppelsitzer
Quelle: Land Tirol
