Ossiach: Suchaktion nach Schweizerin

Slide background
Polizeihubschrauber Libelle - Symbolbild
© BM.I
12 Nov 06:05 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Am 11.11.2020 gegen 15:00 Uhr war ein 54-jährige Frau aus der Schweiz mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Mutter zu Fuß im Bereich der Ossiacher Tauern unterwegs, um eine kleine Wanderung vorzunehmen. Kurz darauf ging die Frau kurz allein abseits des Weges in den Wald. Als sie um ca. 15:30 Uhr nicht am vereinbarten Treffpunkt eintraf, begann ihr Lebensgefährte mit der Suche nach ihr, welche jedoch ergebnislos verlief. Ein Mobiltelefon wurde von der Frau nicht mitgeführt.

Um 17:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Velden telefonisch über die Abgängigkeit in Kenntnis gesetzt und weitere Einsatzkräfte alarmiert. Eine sofortige Suchaktion durch mehrere Polizeistreifen mit Verwandten der Abgängigen gestaltete sich auf Grund der Dunkelheit und des starken Nebels äußerst schwierig und verlief ebenfalls ergebnislos. Der Einsatz des Polizeihubschraubers wurde auf Grund der Witterungsverhältnisse als nicht zielführend eingestuft.

Noch während der Einsatzbesprechung mit den nun eingetroffenen Suchkräften teilte ein Jäger um 19:41 Uhr telefonisch mit, dass er nach Rufkontakt die Abgängige im Bereich des Ossiacher-Tauern-Teiches lokalisieren und retten konnte. Er fuhr sie mit seinem Pkw zu einem Gasthaus in Köstenberg, wo sie von der Rettung des Samariterbundes untersucht wurde.

Die 54-jährige gab an, dass sie sich im Zuge der Wanderung verirrt und im Nebel und auf Grund der einsetzenden Dunkelheit in die falsche Richtung gegangen sei. Irgendwann habe sich die Sohle ihres Schuhs gelöst und sie habe wegen ihrer Erschöpfung und der Kälte