Graz: Stadion Liebenau - Umbau um 60 Mio. Euro machbar

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Graz

09 Mai 03:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Neue Studie zeigt: Bis zu 20.100 Plätze, internationale Spiele und 1.700 VIP-Plätze - die Modernisierung des bald 30 Jahre alten Stadions ist auch um weniger Budget technisch möglich.

Die vertiefte Machbarkeitsstudie zur Modernisierung des Stadions Liebenau wird von der Stadtbaudirektion zeitgerecht mit 11. Mai abgeschlossen- und liefert damit die technische Grundlage für eine weiterhin internationale Fußballstadionlösung. Die zentrale Botschaft ist schon jetzt klar: Auch innerhalb des von Stadt Graz und Land Steiermark vorgegebenen Kostenrahmens von 60 bis 70 Millionen Euro kann Liebenau mit künftig rund 20.100 möglichen Zuschauer:innenplätzen wieder in einer „neuen Liga" mitspielen.

Die präzisierte und mit den Vereinen SK Sturm und GAK 1902 abgestimmte Machbarkeitsstudie wird zeigen, dass trotz sportlicher Budgetvorgaben viele der zentralen Anforderungen des modernen Profifußballs erfüllt werden können. Internationale Spiele sollen möglich bleiben, die Infrastruktur deutlich verbessert werden und auch beim Thema Hospitality geht man künftig in die Offensive.

Bürgermeisterin Elke Kahr: „Das ist das, was für uns - mit großer Kraftanstrengung - machbar ist. Die Vorbereitung des schlanken Umbaukonzepts ist nun abgeschlossen, dem Grundsatzbeschluss im Gemeinderat steht nichts mehr im Wege. Jetzt brauchen wir noch ein solides Betriebskonzept und vor allem das Land mit an Bord."

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner: „Graz hat starke Fußballvereine. Dafür braucht es eine moderne Infrastruktur. Nach Jahrzehnten ist es in dieser Periode endlich gelungen, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und eine gemeinsame, finanzierbare und UEFA-taugliche Lösung zu erarbeiten. Die Stadt ist bereit, ihren Beitrag zu leisten. Jetzt ist das Land gefordert."

SPÖ-Vorsitzende Doris Kampus: „Unser Druck hat Wirkung gezeigt: Nun können wir auf Stadtebene einen Beschluss fassen, der als erster Schritt zu verstehen ist. Für uns war immer klar: Als zweitgrößte Stadt Österreichs haben wir den Anspruch, entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Deshalb stehen wir klar für eine umfassende Modernisierung des Stadions. Jetzt sind das Land Steiermark und Landeshauptmann Mario Kunasek am Zug, ins Handeln zu kommen. Das sind sie den Vereinen, den unzähligen Fans und der Sportinfrastruktur der Sportstadt Graz schuldig."

Stadtbaudirektor Bertram Werle: „Es ist sehr erfreulich, dass nach knapp 30 Jahren nun die Chance für einen Neustart des Stadions Liebenau besteht. Dank der hervorragenden Expertise der beteiligten Büros und Fachleute konnten wir nun trotz eines sportlichen Budgetrahmens gemeinsam mit den Vereinen eine technisch optimale Perspektive für den Grazer Fußball schaffen."

Im Unterschied zur ersten Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2025 stand diesmal die Frage im Fokus: Was lässt sich innerhalb des vorgegebenen Budgets tatsächlich umsetzen?

Mit der nun vorliegenden vertieften Untersuchung wurde der Fokus bewusst neu gesetzt: Gemeinsam mit den Vereinen wurde ein deutlich schlankeres, aber weiterhin leistungsfähiges Stadionkonzept entwickelt, das dennoch viele Stückerl spielen kann.


Quelle: Stadt Graz



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