Salzburg: Salzburg wird im Herbst für drei Tage Tanzhauptstadt
Choreographic Platform Austria vom 20. bis 22. November / Festival mit elf ausgewählten Produktionen des aktuellen Tanzgeschehens
(HP) Das aktuelle österreichische Tanzgeschehen wird in diesem Herbst an sieben verschiedenen Spielorten in Salzburg auf die Bühne gebracht. Nach Wien und St. Pölten macht die alle zwei Jahre stattfindende Choreographic Platform Austria (SCA) von 20. bis 22. November 2025 in Salzburg Station.
Sieben künstlerische Leiterinnen und Leiter namhafter Institutionen aus Wien und mehreren Bundesländern, die im Bereich zeitgenössischer Choreografie, Tanz und Performance tätig sind verantworten das Programm. Aus 175 Bewerbungen wählte eine Jury insgesamt elf Stücke aus. An den drei Festivaltagen gibt es sowohl größere Arbeiten von renommierten Choreografinnen und Choreografen als auch Stücke von Newcomern zu erleben.
Schnöll: „Viel Potenzial.“
„Zeitgenössischer Tanz und Performance blicken in Salzburg auf eine lange Tradition zurück und gleichzeitig erleben wir spannende Innovationen. Bedeutende Ausbildungsstätten mit Studierenden aus der ganzen Welt, international arbeitende Institutionen, eine pulsierende und wachsende Szene mit viel Potenzial sowie ein neu errichtetes Probehaus schaffen eine lebendige künstlerische Vielfalt“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll
Bund und Länder finanzieren
Schnöll hebt hervor, dass „durch die engagierte Zusammenarbeit aller Bundesländer ein kraftvolles und zukunftweisendes Projekt in Salzburg realisiert werden kann“. Maßgeblich gefördert wird die CPA 2025 vom Bundesministerium mit 120.000 Euro, vom Land Salzburg mit 110.00 Euro und der Stadt Wien mit 90.000 Euro. Zusätzlich beteiligen sich alle weiteren sieben Bundesländer und die Stadt Salzburg mit je 10.000 Euro an der Gesamtfinanzierung.
CPA 2025 - Produktionen und Spielorte
- Helena Araújo: and it gets better (tanz_house Studio)
- Ulduz Ahmadzadeh/Atash: Z??R (SZENE)
- Matteo Haitzmann: Make it count (SZENE)
- Sandra Hanschitz, Joel Beierer und Heidrun Neumayer: still dependent (ARGEkultur Saal)
- Myassa Kraitt: The Last Feminist (SZENE)
- Claire Lefèvre: loie (is a fire that cannot be extinguished) (ARGEkultur Saal)
- Michikatsu Matsune: Kono atari no dokoka – somewhere around here (Kunstverein Salzburg)
- Yoh Morishita: Chrysalis (ARGEkultur Studio)
- Sasha Portyannikova: parsley for garnish (Toihaus Theater)
- Rosana Ribeiro: Echoes of resistance (Toihaus Theater)
- Doris Uhlich: melancholic ground (Spielplatz Schloss Hellbrunn)
Quelle: Land Salzburg
