Pflegekrise auch in Innsbruck angekommen

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ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner sucht händeringend nach Personal.
Foto: ISD
12 Mai 12:00 2022 von Redaktion International Print This Article

Tag der Pflege am 12. Mai rückt Thema in den Mittelpunkt

Jährlich wird am 12. Mai der „Tag der Pflege“ begangen, um die Leistungen von Menschen in Pflegeberufen in den Vordergrund zu stellen. Gleichzeitig wird damit auch auf die Missstände und teils prekären Arbeitssituationen im Pflegesystem hingewiesen.

„Besonders die Corona-Krise hat das Thema Pflege einmal mehr in den Vordergrund gerückt. In diesem Zusammenhang wurde das Bewusstsein für den wichtigen gesellschaftlichen Stellenwert dieses Berufes in der Öffentlichkeit geschärft. Jetzt liegt es an uns weiter tätig zu sein und alles zu tun, um die Professionalisierung des Berufsbildes voranzutreiben und damit das Ansehen sowie das Interesse an dieser Tätigkeit zu stärken“, betont der für Gesundheit und Soziales zuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.

Innsbrucker Soziale Dienste, ISD

Die ISD ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt Innsbruck. Mit derzeit acht Altenwohn- und Pflegeheimen ist die ISD mit 1.000 Plätzen auch der größte Heimträger Westösterreichs. Das stationäre Angebot beinhaltet Dauer-, Kurzzeit- und Tagespflege. Neben dem stationären bzw. teilstationären Angebot hält die ISD eine Vielzahl an mobilen Betreuungsmöglichkeiten bereit, wie die mobile Hauskrankenpflege und Heimhilfe, die mobile Therapie im Bereich Logopädie und Physiotherapie sowie die mobile Essensversorgung durch das Innsbrucker Menü Service. In der mobilen Pflege werden aktuell fast 700 Personen betreut.

Derzeit arbeiten mehr als 550 Menschen als stationäre Pflegekräfte bei der ISD. Diese werden zusätzlich von knapp 100 Abteilungshilfen unterstützt. Etwa 60 MitarbeiterInnen sind in der mobilen Pflege beschäftigt.

„Immer noch suchen wir händeringend nach gut ausgebildetem Personal für die verantwortungsvollen Aufgaben im Pflegebereich. In den kommenden Jahren stehen auch bei uns einige Pensionierungen an. Wer sich heute für diesen Beruf entscheidet, hat eine erfüllende Tätigkeit und auf lange Zeit eine Arbeitsplatzgarantie“, ergänzt ISD-Geschäftsführer, Dr. Hubert Innerebner. KR


Quelle: Stadt Innsbruck



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