Wien: Opfersuche - Verdacht des schweren gewerbsmäßigen Betrugs durch Vortäuschen einer Notlage

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21 Jul 17:42 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Zeitraum: 23.04.2026 – 16.07.2026

Beamten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt ist es nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen und gezielten Schwerpunktmaßnahmen
gelungen, einen Tatverdächtigen nach einer über mehrere Monate andauernden Betrugsserie am 16.07.2026 im 1. Bezirk auf frischer Tat zu betreten und festzunehmen. Der 41-jährige kroatische Staatsangehörige steht im Verdacht, seit Mitte April 2026 über 70 Betrugsdelikte durch das Vortäuschen einer Notlage begangen zu haben. Dabei sprach der Beschuldigte überwiegend Personen in Tiefgaragen und Geschäftslokalen an und gab vor, sich aus
seinem Auto ausgesperrt zu haben. Da sich sein Mobiltelefon, seine Geldbörse sowie seine Ausweisdokumente angeblich im versperrten Fahrzeug befanden und er dringend zu einem Termin nach Salzburg müsse, bat er um Geld für die Zugfahrt und die dortige Unterkunft. Unter dem Vorwand, den geliehenen Betrag am nächsten Tag zurückzuzahlen oder zu überweisen, brachte er die Geschädigten dazu, ihm Bargeldbeträge zwischen 100 und 600 Euro auszuhändigen. Der bisher bekannte Gesamtschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.

Da aufgrund der bisherigen Ermittlungen des Stadtpolizeikommandos Landstraße von einer erheblichen Dunkelziffer weiterer bislang nicht angezeigter Straftaten auszugehen ist, veröffentlicht die Wiener Polizei über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien Lichtbilder des Beschuldigten. Mögliche weitere Geschädigte werden ersucht, sich beim Stadtpolizeikommando Landstraße unter der Telefonnummer 01-31310-58252 zu melden.


Quelle: LPD Wien



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