Olympia 2026: Ski-Alpin-Held:innen im medialen Fokus
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Österreichs alpine Skirennläufer:innen führen APA-Comm Medienpräsenz-Ranking an – Skeletonpilotin Janine Flock trotz Goldmedaille im Ranking nur auf Platz 17
Österreichs alpine Skirennläufer:innen führen das aktuelle Medienpräsenz-Ranking des PR- und Kommunikationsdienstleisters APA-Comm an. Mit 427 Beiträgen ist Skirennläufer Vincent Kriechmayr der medial präsenteste österreichische Sportler bei den Olympischen Winterspielen 2026. Auf den Rängen zwei und drei folgen die alpinen Skirennläuferinnen Ariane Rädler (383 Beiträge) und Cornelia Hütter (336 Beiträge). Für die Medienpräsenzanalyse hat APA-Comm im Zeitraum von 4. bis 22. Februar 2026 die namentliche Erwähnung aller teilnehmenden österreichischen Sportler:innen während der Olympischen Winterspiele 2026 in heimischen Tageszeitungen, auf News Sites sowie in TV-Beiträgen analysiert.
Silber reicht für Platz 1
Insgesamt finden sich sieben Teilnehmer:innen aus dem alpinen Skisport unter den 15 medial präsentesten Sportler:innen bei den Olympischen Winterspielen 2026. Mit 427 Beiträgen wird das Ranking von dem alpinen Skirennläufer Vincent Kriechmayr angeführt. Der Oberösterreicher holte mit Manuel Feller (Rang 6) die Silbermedaille in der Team-Kombi der Männer und stand auch in der Abfahrt oder im Super-G im Mittelpunkt der Berichterstattung.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Goldmedaillengewinnerin Ariane Rädler (383 Beiträge) und die Bronzemedaillengewinnerin Cornelia Hütter (336 Beiträge) – beide ebenfalls aus der alpinen Skisparte. Alle drei Athlet:innen stehen damit exemplarisch für die mediale Sichtbarkeit des alpinen Skisports, dem bei den Olympischen Winterspielen in Italien die mit Abstand größte mediale Aufmerksamkeit galt: Rund 40 Prozent aller der von APA-Comm analysierten Beiträge über Olympia 2026 beschäftigten sich mit alpinen Skisportler:innen. Neben Kriechmayr, Rädler, Hütter und Feller (270 Beiträge) befinden sich auch Katharina Huber (253 Beiträge), die mit Rädler Gold in der Teamkombi der Frauen holte, Raphael Haaser (238 Beiträge) und Marco Schwarz (234 Beiträge) im Spitzenfeld der APA-Comm-Medienpräsenzanalyse – und das teilweise ohne Medaillengewinn.
Snowboarder:innen glänzen in Gold, Silber und Bronze
Neben Ski-Alpin sorgten auch die österreichischen Athlet:innen im Snowboard für hohe mediale Aufmerksamkeit: Mit den Goldmedaillengewinnern Benjamin Karl (322 Beiträge) und Alessandro Hämmerle (264 Beiträge) sowie Fahnenträgerin und Big-Air-Finalistin Anna Gasser (274 Beiträge) platzieren sich drei Snowboarder:innen unter den 15 meistgenannten heimischen Olympia-Teilnehmer:innen.
Medaillen ? Medienpräsenz
In der Analyse von APA-Comm wird deutlich, dass Medaillengewinne nicht automatisch zu einer hohen Medienpräsenz der Athlet:innen führen. Im Rodeln etwa behauptet sich Silbermedaillengewinner Jonas Müller (241 Beiträge) zwar in den Top-15, Selina Egle (135 Beiträge) und Lara Kipp (130 Beiträge) bleiben trotz zweier Medaillen hingegen außerhalb der Top-30.
Besonders deutlich wird dieser Umstand bei Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock: Trotz ihrer Goldmedaille im Einzel sowie ihrem Auftritt als Fahnenträgerin bei der feierlichen Abschlusszeremonie in Verona erreichte Flock mit 208 Beiträgen lediglich Rang 17.
Ausgewogene mediale Sichtbarkeit von Frauen und Männern
Ein Blick auf die Geschlechterverteilung zeigt ein nahezu ausgeglichenes Bild: Unter den 50 meistgenannten österreichischen Heldinnen und Helden der Olympischen Winterspiele 2026 finden sich 24 Frauen und 26 Männer. Insgesamt haben 115 österreichische Athlet:innen, darunter 52 Frauen und 63 Männer, plus insgesamt zwei Bob-Ersatzleute, Österreich bei den 25. Olympischen Winterspielen im Gastgeberland Italien vertreten.
Methodik der Analyse
Für das Olympia-Ranking wertete APA-Comm bis zum Ende der Olympischen Winterspiele Beiträge aus österreichischen Tageszeitungen, News Sites sowie TV-Nachrichtenformaten aus, in denen die Sportler:innen des österreichischen Olympiateams namentlich erwähnt wurden. Die Reihung im Ranking erfolgte nach dem Umfang der medialen Berichterstattung. Die Analyse erstreckt sich über den Zeitraum vom 4. bis zum 22. Februar 2026 und ist pro Wettkampftag als auch für den gesamten Analysezeitraum unter www.ots.at/olympiaranking abrufbar.
Die Top-15 heimischen Olympia-Athlet:innen im APA-Comm Medienpräsenz-Ranking:
1. Vincent Kriechmayr, Ski-Alpin (427 Beiträge)
2. Ariane Rädler, Ski-Alpin (383 Beiträge)
3. Cornelia Hütter, Ski-Alpin (336 Beiträge)
4. Benjamin Karl, Snowboard (322 Beiträge)
5. Anna Gasser, Snowboard (274 Beiträge)
6. Manuel Feller, Ski-Alpin (270 Beiträge)
7. Alessandro Hämmerle, Snowboard (264 Beiträge)
8. Johannes Lamparter, Nordische Kombination (256 Beiträge)
9. Katharina Huber, Ski-Alpin (253 Beiträge)
10. Jonas Müller, Rodeln (241 Beiträge)
11. Raphael Haaser, Ski-Alpin (238 Beiträge)
12. Jan Hörl, Skispringen (237 Beiträge)
13. Marco Schwarz, Ski-Alpin (234 Beiträge)
14. Stephan Embacher, Skispringen (228 Beiträge)
15. Teresa Stadlober, Skilanglauf (218 Beiträge)
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Quelle: OTS
