OÖ - SCHÄXPIR verrät Festival-Motto und künstlerische Visionen für die Jubiläumsausgabe 2019

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v.l.: Künstlerische Leiterin Sara Ostertag MA, Festivalleiterin Mag.a Cornelia Lehner, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Künstlerische Leiterin Julia Ramsmayr BA
Foto: Land OÖ/Sandra Schauer
09 Dez 08:00 2018 von Redaktion Salzburg Print This Article

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und das Festivalteam freuen sich auf die 10. Ausgabe und machen Oberösterreich mit diesem Jubiläum wieder zum Zentrum der internationalen Theaterkunst.

Von 24. bis 30. Juni 2019 findet die 10. Ausgabe des internationalen Theaterfestivals für junges Publikum statt.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer freut sich auf das kommende Festival-Jahr: „Wir sind stolz darauf, dass SCHÄXPIR zu den fünf größten internationalen Theaterfestivals für junges Publikum in Europa zählt und weltweit für seine künstlerisch hochwertige und innovative Theaterarbeit bekannt ist. Die 10. Ausgabe bietet somit wahrlich Grund, zu feiern.“

Ganz in diesem Sinne betonen die Festivalleiterin Mag.a Cornelia Lehner und die künstlerischen Leiterinnen Sara Ostertag MA und Julia Ransmayr BA, dass SCHÄXPIR längst nicht mehr nur ein beliebtes Publikumsfestival sei, sondern auch eine wichtige Plattform, um der Theaterszene für junges Publikum internationale Sichtbarkeit zu geben und österreichische Produktionen in den internationalen Kontext zu stellen.

Dementsprechend verfolgen sie hohe Ziele: „SCHÄXPIR will auch in Zukunft nicht nur am Puls der Zeit sein, sondern den Puls der Zeit in der internationalen Theaterszene mitgestalten.“ Sie haben für die kommende Jubiläumsausgabe bereits ein facettenreiches Programm erstellt, welches im März 2019 veröffentlicht wird. Feststeht, dass es eine Crème-de-la-Crème an internationalen und regionalen Theaterproduktionen, darunter Uraufführungen und Österreichpremieren, geben wird.

Verraten wird bereits das Motto, welches das Festival in einen zeitgenössischen, gesellschaftlich relevanten Kontext setzen soll und sich als roter Faden durch das Programm ziehen wird.

MULTIVERSUM. Alles ist echt! lautet die Devise 2019.

SCHÄXPIR schaut über den Brillenrand der täglichen Wahrnehmung und lässt sich auf ein Spiel ein – ein Spiel mit den Dimensionen Zeit und Raum in Hinblick auf die vielen parallelen Wirklichkeiten, die aktuell auf uns zeitgleich und omnipräsent einwirken. Hier und jetzt, dort und jetzt. SCHÄXPIR will auf den gesellschaftlichen Wandel Bezug nehmen, dass nicht mehr nur die eine gegenwärtige Wirklichkeit erlebbar ist, sondern eine Vielzahl gleichzeitiger Realitäten.

SCHÄXPIR 2019 wird dieses viel diskutierte Phänomen aus dem Blickwinkel menschlicher, sinnlicher Wahrnehmungen und Empfindungen durchleuchten. „Wir laden das Publikum ein, die vielen multiversellen Einflüsse mit eigenen Wahrnehmungen sinnlich zu erfassen und zu reflektieren“, so die künstlerische Leitung. Bei der Kuration der Theaterproduktionen legt sie besonderen Wert darauf, das junge Publikum mit gesellschaftlichen Realitäten, Zuständen der Gegenwart und Szenarien der Zukunft zu konfrontieren und zur Reflexion beizutragen.

„Wir müssen die nächste Generation mit ihren Themen, Herausforderungen und Bedürfnissen ernst nehmen. In der Theaterarbeit beschäftigt man sich viel mit der Frage: Wohin gehen wir als Gesellschaft? Wir stellen uns Fragen über die Zukunft. Das junge Publikum verkörpert genau diese Zukunft“, sind sich Landeshauptmann Thomas Stelzer, Julia Ransmayr und Sara Ostertag einig.

Was den Begriff „Junges Publikum“ betrifft, so weist die Festivalleitung darauf hin, dass sie als Zielgruppe allerdings nicht nur eine altersmäßig abgesteckte Zielgruppe vor Augen hat. SCHÄXPIR macht Theater für alle, und zwar altersunabhängig für alle jung gebliebenen und neugierigen Geister. So möchte SCHÄXPIR auch weiterhin ein generationsübergreifendes und so heterogenes Publikum wie möglich ansprechen. Immerhin lassen sich in fast allen Stücken Resonanzen mit den jeweils eigenen Lebenswelten finden. Genau das ist Motivation und Ziel ihrer Theaterarbeit.

SCHÄXPIR hat auch schon vor der anstehenden Jubiläumsausgabe Grund, zu feiern. Sara Ostertags Leistungen als Regisseurin wurden im Herbst 2018 bereits zweifach prämiert. Sie erhielt sowohl den renommierten Nestroypreis in der Kategorie „Beste Off-Theater Produktion“ als auch den STELLA-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“. Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer gratuliert dazu recht herzlich und freut sich über die geballte Expertise und Umsetzungskraft in der SCHÄXPIR Leitung. „Wieder ein Beispiel für großartige weibliche Führungskräfte, die so viel Wertvolles für die kulturelle Diversität der Region beitragen“, so der Landeshauptmann.



Quelle: Land Oberösterreich



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