Mürzzuschlag: Hubschrauberabsturz im LKH - Feuerwehr üben für den Ernstfall

Slide background
Foto: BFVMZ Pusterhofer
Slide background
Foto: BFVMZ Pusterhofer
Slide background
Foto: BFVMZ Pusterhofer
Slide background
Foto: BFVMZ Pusterhofer
21 Nov 11:39 2018 von Redaktion Salzburg Print This Article

Die Abschnittsübung 2018 des Abschnittes II fand am Montag, 19.11.2018 im Gelände des LKH Mürzzuschlag in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Polizei statt.

Übungsannahme war ein Helikopterabsturz direkt am Hubschrauberlandeplatz mit Brandentwicklung, sowie einem schwer verletzten Piloten. Durch diesen Band kam es in Folge zu einem Brandausbruch im Trakt der medizinischen Abteilung.

Gemäß dem Brandschutzplan kam der Erstalarm an die Florianleitstelle Mürzzuschlag vom Krankenhauspersonal.

Auf Grund der heiklen Schadenslage im Landeskrankenhaus Gelände wurde unverzüglich ein Abschnittsfeuerwehralarm im Abschnitt II ausgelöst.

Die ersteintreffende Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges Mürzzuschlag führte die Löscharbeiten am Hubschrauber durch. Der verletzte Pilot wurde unter Einsatz vom schweren Atemschutz aus der Gefahrenzone gerettet und dem Roten Kreuz übergeben.

Fast zeitgleich traf die Mannschaft der BtF Hönigsberg ein und errichtete eine Einsatzleitung. Die Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Langenwang führten an den Landeplatz grenzende Sauerstofftank mittels Hitzeschild, eine großflächige Kühlung durch.

Erschwerend kam noch hinzu, dass der Brand auf das westliche Krankenhausgebäude übergriff und somit einen Alarm über die Brandmeldezentrale auslöste. Das wiederum löste durch die Florianstation einen zusätzlichen Einsatz aus, woraufhin die Atemschutzträger der Btf Hönigsberg und der Freiwillige Feuerwehr Spital a.S. die Menschenrettung aus dem 1. Obergeschoß durchführten. Ein verletzter Feuerwehrmann musste über den Leiterweg mittels Drehleiter der Freiwillige Feuerwehr Mürzzuschlag aus dem Gebäude im 1. Stock gerettet werden.

Für die Aufbringung der Löschwassermenge und der Herstellung der Zubringleitung von ca. 200 Metern, waren die Feuerwehrkräfte aus Steinhaus a.S. verantwortlich.

Insgesamt nahmen an dieser groß angelegten Übung die Feuerwehren

Btf Böhler Bleche GmbH, Freiwillige Feuerwehr Langenwang, Freiwillige Feuerwehr Mürzzuschlag, Freiwillige Feuerwehr Spital am Semmering, Freiwillige Feuerwehr Steinhaus, das Rote Kreuz und die Polizei mit 12 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften teil. Als Übungsbeobachter fungierte der örtliche Bürgermeister DI Karl Rudischer, Vizebürgermeisterin Ing. Ursula Haghofer, Vizebürgermeister LAbg. Arnd Meißl, Katastrophenschutzreferent Günter Krause sowie Vertreter vom Roten Kreuz und der Polizei.

Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung betonte Abschnittskommandant DI (FH) Gerhard Asinger wie wichtige diese Beübung war und bedankte sich bei Übungskoordinator BI Rainer Rath.

Auch LFR Bereichsfeuerwehrkommandant Rudolf Schober und BR Johann Eder-Schützenhofer zeigten sich stolz gegenüber der Einsatzkräfte und über den Erfolg und den Erkenntnissen dieser Übung. Die dankenden Schlußworte kamen von den Vertretern der Politik. Alle Teilnehmer wurden nach Abschluss der Übung zu einer Jause in das Rüsthaus Mürzzuschlag eingeladen.



Quelle: BFVMZ Pusterhofer



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg