Graz: Messehalle: Bundesheer übergibt Testspuren

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Graz

14 Mär 05:00 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

Begonnen mit den Massentestungen Ende letzten Jahres hat das Bundesheer die Bemühungen zur Beherrschung der Pandemie in Graz nachhaltig unterstützt. Dies hat sich ab dem Jänner in der Messehalle A fortgesetzt, wo unter der Verantwortung des Heeres zumindest die Hälfte der Testspuren betrieben wurde.

Besondere Verdienste erworben haben sich dabei die Soldaten des Jägerbataillons 18 aus St. Michael, die einen Großteil des Personals stellten. Unter dem hervorragenden Kommando von Oberstleutnant Markus Schwaiger MA haben die Soldaten unermüdlich und immer freundlich eine Unmenge an Tests abgenommen und ausgewertet. Unterstützt wurden sie dabei einerseits von weiteren Heereskräften des Militärkommandos und des Sanitätszentrums Süd und andererseits von Angehörigen der Ordnungswache im Bereich der Besuchersteuerung und des Sicherheitsdienstes.

Wenn nunmehr das Bundesheer die Verantwortung für die Testspuren an den Kastanienhof übergibt und nur mehr einige Soldaten zur Unterstützung anwesend sein werden, so zieht sich auch die Ordnungswache zurück. Übrig bleibt die Erfahrung einer hervorragenden und völlig friktionsfreien Zusammenarbeit, Nutznießer waren die tausenden GrazerInnen, die sich hier testen ließen und so zur Beherrschung der Pandemie ihren Beitrag geleistet haben.

Beeindruckende Zahlen

Mehr als eindrucksvoll belegen dies die Zahlen über die in der Messehalle erbrachten Leistungen.

So berichtet Oberstleutnant Schwaiger über 60.927 in der Zeit zwischen 11. Jänner und 12. März geleistete Mannstunden. Dabei wurden 87.410 Tests abgenommen, wobei der Tagesdurchschnitt zwischen 1.173 und 2.150 lag.

Aber auch der Einsatzleiter der Ordnungswache, Markus Kammerhofer, kann auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen, insgesamt sind 3.381,5 geleistete Mannstunden aufzuweisen.

Selbstverständlich gibt es die Testspuren in der Messhalle auch weiterhin, betrieben werden sie im Auftrag des Landes von Angehörigen des Kastanienhofes, untersützt von Kräften des Roten Kreuzes und - im admistrativen Bereich - auch weiterhin von Soldaten, es handelt sich dabei um Angehörige des Militärkommandos Steiermark.


Quelle: Stadt Graz



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