Lager Reichenau: Gedenktag und Gedenkort

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(v.l.n.r.) Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr, Bürgermeister Johannes Anzengruber, Landtagsabgeordnete Elisabeth Fleischanderl und Wolfgang Grünzweig von den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, Landtagsabgeordneter Christoph Appler und Landesobmann Clemens Hornich von der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten bei der Kranzniederlegung vor dem Mahnmal Reichenau.
Foto: F. Bär
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Bürgermeister Johannes Anzengruber sprach als Vertreter der Stadt Innsbruck.
Foto: F. Bär
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Am 27. Jänner 2026 fand wieder die gemeinsame Kranzniederlegung vor dem bestehenden Mahnmal für die Opfer des Lagerkomplexes Reichenau statt.
Foto: F.Bär
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Landtagsabgeordneter Christoph Appler: „Der Schutz der Menschenwürde ist unsere gemeinsame Verantwortung.“
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Vizepräsident Dietmar Shimon Gstrein sprach für die Israelitische Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg.
Foto: F. Bär
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Landesobmann Clemens Hornich nahm von Seiten der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten teil.
Foto: F. Bär
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Landtagsabgeordnete Elisabeth Fleischanderl (Vorsitzende der Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen): „Die Millionen von Toten aus der NS-Zeit sprechen eine gemeinsame Sprache: Nie wieder!“
Foto: F. Bär
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Der Historiker Horst Schreiber (r.) hielt gemeinsam mit Wolfgang Grünzweig (l.) die Gedenkrede.
Foto: F. Bär
28 Jän 07:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Gemeinsame Kranzniederlegung – Gedenkort Reichenau in Umsetzung

Am 27. Jänner wird weltweit der Internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust begangen. So auch in Innsbruck: Mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung am bestehenden Mahnmal in der Roßaugasse wurde unter Anteilnahme von Vertreter:innen der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol, der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg sowie dem Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten der Opfer des Lagerkomplexes Reichenau gedacht. Zeitgleich entsteht in unmittelbarer Nähe des Mahnmals der neue Gedenkort Reichenau.

„Der heutige Tag markiert die Befreiung der Menschen aus dem KZ Auschwitz und wird seit Jahrzehnten als Gedenktag begangen. Aber nicht nur heute gedenken wir: Jeder Tag muss ein 27. Jänner sein, ein 8. Mai, oder ein 9. November. Denn an jedem Tag des Jahres wollen wir der Opfer des NS-Unrechts gedenken und die Erinnerung an sie als Imperativ leben, eine Wiederholung der unfassbaren Verbrechen für alle Zeit zu verhindern. Das machen wir heute wie morgen, am bestehenden Mahnmal wie am neuen Gedenkort Reichenau – überall und jederzeit“, betont Bürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.


Quelle: Stadt Innsbruck



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