Burgenland: LR Schneemann - Das Burgenland handelt, während der Bund zusieht

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LR Schneemann: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann sieht das Burgenland stets auf Erfolgkurs..
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland/Büro LR Schneemann
01 Aug 17:00 2023 von Redaktion Salzburg Print This Article

„Das Burgenland ist mit einem Bündel an Maßnahmen in der Wirtschaft und im Arbeitsmarkt stets auf Erfolgskurs", erklärt Landesrat Dr. Leonhard Schneemann

Beschäftigungsboom: Die Zahl der Beschäftigten ist weiterhin auf einem Rekordhoch! „Rund 113.000 Personen sind im Burgenland beschäftigt. Dem steht eine Arbeitslosenquote von nur 5,8 Prozent gegenüber“, weist der Landesrat auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten des Burgenlands hin. „Diese Zahlen fallen nicht einfach vom Himmel. Es ist das Ergebnis von kontinuierlicher und vorausschauender Wirtschaftspolitik“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann. 6.907 Menschen waren Ende Juli im Burgenland arbeitslos gemeldet. Dazu kommen 1.446 Menschen in Schulungen des Arbeitsmarktservice AMS. Vor allem bei den Langzeitarbeitslosen ist mit minus 18,6 Prozent ein positiver Trend erkennbar. Dieser positive Trend zeichnet sich in allen burgenländischen Bezirken ab. Die größte Reduktion ist im Bezirk Jennersdorf zu beobachten. Hier sank die Arbeitslosenquote um 9,7 Prozent im Vergleich zum Juli 2021.

Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist die Zahl auf 228 – ein Minus von 23,7– gesunken. Offene Lehrstellen gibt es hingegen nur 140. Damit gibt im Burgenland mehr Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle als offene Lehrstellen.„Prinzipiell sind die Arbeitsmarktdaten derzeit sehr erfreulich. Doch bereiten mir die aktuellen Entwicklungen Kopfzerbrechen. Es droht mittelfristig aufgrund der extremen Teuerungen der letzten Jahre, die jeder, wirklich jeder – egal ob Arbeiterinnen und Arbeiter, Pensionistinnen und Pensionisten oder auch unsere Unternehmerinnen und Unternehmer – im Geldbörsl spürt, ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Denn sinkt die Kaufkraft, steigt auch wieder die Zahl der Arbeitslosen“, betont Wirtschaftslandesrat Dr. Leonhard Schneemann und weist auch auf die aktuellen Insolvenzen von Kika, Leiner, Delka und Forstinger hin.

Die Bundesregierung ist gefordert endlich zu handeln
An der türkis-grünen Bundesregierung übt der Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Soziallandesrat schwere Kritik: „Die Bundesregierung hat die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Unternehmerinnen und Unternehmer anscheinend völlig vergessen. Man sieht es an der neulich veröffentlichten Inflationsrate“, und weiter „die immer noch zu hohe Inflation ist eine Folge der schlechten Fiskalpolitik der vergangenen Jahre. Es ist mittlerweile nicht fünf, sondern 20 Minuten nach 12 und allerhöchste Zeit, dass unsere Bundesregierung gegensteuert“, merkt Schneemann an.

Mit dem Anti-Teuerungsbonus, dem Wärmepreisdeckel, dem niedrigen Energiefixpreis und der Erhöhung des Heizkostenzuschusses hat das Land Burgenland hingegen etliche Sofortmaßnahmen umgesetzt. Schon seit Jahren greift auch die Hilfe in besonderen Lebenslagen Burgenländerinnen und Burgenländern mit geringem Einkommen in genau diesen schwierigen Lebenslagen unter die Arme. „Die massiven Preissteigerungen machen den Burgenländerinnen und Burgenländern schwer zu schaffen. Mit einem Bündel an Maßnahmen sorgen wir im Burgenland für echte Entlastung, agieren sozial treffsicher und machen damit das Leben leistbarer. Daher kommt das Burgenland auch besser durch die Krise als andere Bundesländer“, betont Landesrat Schneemann und fordert zeitlich Maßnahmen der Bundesregierung. „Der Bund weigert sich, mit preisdämpfenden Maßnahmen in die Bereiche Wohnen, Energie und Lebensmittelkosten einzugreifen. Damit treibt die Bundesregierung die Inflation noch weiter an. Spanien, Belgien und die Schweiz weisen eine Inflationsrate von 1,6 bis 1,8 Prozent auf. Österreich hat mit 7,8% hier noch sehr viel zu tun, um die Quote in Richtung des europäischen Durchschnitts nach unten zu bringen! Die Konsequenz am Zusehen und nicht Handeln sind 1,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, die von Armut bedroht sind. Entlastung seitens des Bundes? Negativ.“


Quelle: Land Burgenland



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