Tirol: LR Gerber - „Wir machen digitale Innovationen in Tirol möglich“

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Tirol

18 Jän 19:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Rund 395.000 Euro für Leuchtturmprojekte im Bereich Digitalisierung

  • Gesamtprojektvolumen von knapp 787.000 Euro
  • Förderung unter anderem für Projekt zur Erfassung der internen Lawinendynamik

Das „Innenleben“ von Lawinen und ihre Dynamiken besser verstehen – darauf zielt das Projekt „Avalanche Dynamics Mapping“ ab. Dazu notwendig sind eine robuste Hardware und eine maßgeschneiderte Software. Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes umgesetzt. Es ist eines von drei Leuchtturmprojekten im Bereich Digitalisierung, das auf Antrag von Digitalisierungs- und Wirtschaftslandesrat Mario Gerber seitens des Landes gefördert wird. Insgesamt werden rund 395.000 Euro zur Verfügung gestellt, wobei ein Gesamtprojektvolumen von knapp 787.000 Euro erreicht wird. Mit der Förderung des Landes werden Digitalisierungsvorhaben von heimischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Gemeinden etc. unterstützt, die von besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung sind.

„Mit der gezielten Förderung von digitalen Leuchtturmprojekten stärken wir den Innovationsstandort Tirol nachhaltig und schaffen einen echten Mehrwert für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft. Uns ist wichtig, dass heimische Unternehmen und Institutionen modernste Technologien entwickeln und anwenden können, die regional wie überregional Wirkung entfalten. So sichern wir Wettbewerbsfähigkeit, fördern den Aufbau von Know-how und treiben die digitale Transformation im Land konsequent voran“, erklärt LR Gerber.

Projekt erforscht die innere Dynamik von Lawinen

Trotz zahlreicher Fortschritte in der Lawinenforschung – insbesondere bei den Zusammenhängen zwischen Schneedecke und Lawinenauslösung – bestehen weiterhin zentrale Lücken im Verständnis der internen Prozesse während eines Lawinenabgangs. Das Projekt „Avalanche Dynamics Mapping“, das von der FH Kufstein Tirol und dem Institut für Naturgefahren des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) am Standort Innsbruck durchgeführt wird, will diese Lücken schließen. Ziel ist es, ein innovatives radarbasiertes Messverfahren zur Erfassung der internen Lawinendynamik zu entwickeln und zu testen. Durch die Entwicklung robuster Hardwarekomponenten sowie maßgeschneiderter Software erlaubt der Blick in die Lawine Vorgänge wie Erosions- und Ablagerungsprozesse oder das Materialverhältnis des Luft-Eis-Gemisches künftig besser zu bestimmen und damit den Einfluss auf Fließeigenschaften oder die potentielle Reichweite von Lawinen zu untersuchen.

Alle Informationen zum Technologieförderungsprogramm des Landes finden sich unter www.tirol.gv.at/technologiefoerderung.


Quelle: Land Tirol



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