Tirol: LH Platter - „150 zusätzliche MitarbeiterInnen zur Bewältigung der Corona-Pandemie“

Slide background
LH Platter: 150 zusätzliche MitarbeiterInnen werden zur Bewältigung der Corona-Pandemie eingesetzt."
Foto: Land Tirol/Blickfang
20 Sep 14:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

Personelle Vorbereitungen auf Coronavirus-Entwicklungen im Herbst und Winter

Nachdem bereits gestern, Freitag, bei einem Lokalaugenschein das Corona-Zentrum in Innsbruck besichtigt wurde, gibt LH Günther Platter weitere wesentliche organisatorische Schritte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bekannt. Diese betreffen vor allem den personellen Bereich: „Wir haben bereits in den vergangenen Monaten massiv Personal aufgestockt – nun setzen wir den nächsten Schritt: Das Land Tirol wird 150 zusätzliche Personen für die weitere Bewältigung der Corona-Pandemie einsetzen.“ Weiters wird das Land auch vonseiten des Österreichischen Bundesheers von SoldatInnen unterstützt, die sich unter anderem beim Contact Tracing im Corona-Zentrum beteiligen. „Dafür habe ich der Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bereits gestern meinen Dank ausgesprochen und auch auf dieser Schiene weitere 35 SoldatInnen angefordert.“

Konkret geht es nun darum, das Personal im Bereich des Corona-Zentrums, der Bezirkshauptmannschaften und der Leitstelle Tirol zu verstärken. Dafür sollen insgesamt 150 weitere Personen eingesetzt werden – circa 110 aus dem Landesdienst sowie 40 Neuaufnahmen. „In den kommenden Wochen und Monaten geht es in Sachen Corona-Management vor allem um Datenqualität, Effizienz und Schnelligkeit – die Zeit ist unser Gegner und wir müssen das Corona-Management in Tirol auf schnelle Beine stellen: schnelle Testergebnisse, die rasche Durchführung des Contact Tracings und die schnellstmögliche Absonderung von Personen, die sich als enge Kontaktpersonen möglicherweise angsteckt haben, das Virus in sich tragen und damit ohne ihr Wissen andere Personen anstecken könnten. Es gilt, Infektionsketten zu stoppen, damit sich das Virus nicht verbreiten kann“, betont LH Platter. Bei den Personen aus dem Landesdienst handelt es sich um MitarbeiterInnen aus den verschiedensten Bereichen: „Die jeweiligen Abteilungen sind angehalten, ihren aktuellen Personalstand zu prüfen und Tätigkeitsfelder für die nahe Zukunft so zu organisieren, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freigestellt werden, die den neuen Aufgaben dienstintern jedenfalls für drei Monate zugewiesen werden“, erklärt LH Platter.

Ausschreibung weiterer Verwaltungspraktika

Zudem wurden beispielsweise bereits insgesamt 30 Verwaltungspraktika an Personen ausgeschrieben, die sich derzeit in einer passenden Ausbildung an den Tiroler Universitäten bzw. der Medizinischen Universität, der UMIT, der Fachhochschule Gesundheit oder dem MCI befinden oder eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen haben. Weitere Praktika werden in Kürze ausgeschrieben.


Quelle: Land Tirol



  Markiert "tagged" als:
  Kategorien:
Redaktion Salzburg

Redaktion Tennengau

Weitere Artikel von Redaktion Salzburg