Burgenland: Konferenz der Landessportreferentinnen und -referenten im Zeichen der Verabschiedung von LH Peter Kaiser

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Landesrat Heinrich Dorner (1. v.r.) bei der Tagung der Sportreferentinnen und -referenten mit Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt (3. v.l.)
Bildquelle: Büro LR Dorner 
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Sportlandesrat Heinrich Dorner gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann und Sportreferenten Peter Kaiser
Bildquelle: Büro LR Dorner 
18 Mär 18:11 2026 von Redaktion International Print This Article

LR Dorner: „Peter Kaiser hat in seinen Funktionen rot-weiß-roten Sport maßgeblich mitgeprägt“ – Schaffung von Bundessport-Stützpunkten und Erstellung einer nationalen Sportstrategie inhaltliche Schwerpunkte beim Treffen

Ganz im Zeichen der Verabschiedung des langjährigen Kärntner Landessportreferenten, Landeshauptmann Peter Kaiser, stand das Treffen der Landessportreferentinnen und -referenten gestern und heute in Klagenfurt. „Peter Kaiser hat in seinen politischen Funktionen den Sport in Österreich über Jahre maßgeblich mitgeprägt. Vielen Dank für sein Engagement und seinen Einsatz im Sinne des rot-weiß-roten Sports und die stets konstruktive, professionelle und amikale Zusammenarbeit“, so Sportlandesrat Heinrich Dorner. Inhaltlich stand beim Treffen in Klagenfurt die Entwicklung einer Strategie für die Schaffung von Bundessport-Stützpunkten in allen Bundesländern und in Abstimmung mit allen Bundesländern im Vordergrund. Zudem wurde ein klares Bekenntnis zur Erstellung einer nationalen Sportstrategie unter Einbindung der Länder abgelegt. Bei beiden Punkten erwarten sich die Länder, dass der Bund deutlich stärker in Vorlage geht als bisher, betonte der Sportlandesrat.

Ein aus burgenländischer Sicht schon seit Jahren zentrales Thema ist die Tägliche Bewegungseinheit. Hier ist das Burgenland mit 73 Prozent Ausrollung bundesweiter Vorreiter, kein anderes Bundesland hat bisher dieses Niveau erreicht. Wesentliche Einigung in Klagenfurt war, dass das Budget für die Tägliche Bewegungseinheit für drei Jahre fixiert werden soll, um das Geld für die erforderliche personelle Ausstattung und generelle Planungssicherheit zu haben. Insgesamt habe die Evaluierung ein sehr positives Bild der Initiative gezeichnet, die Fortführung und breitere Umsetzung des Projekts wurde einhellig beschlossen und auch von Sport Austria-Präsident Hans Niessl mit Nachdruck unterstützt, hielt Dorner fest. In Aussicht gestellt wurde zudem, dass sich in Zukunft auch die Ministerien Bildung und Gesundheit an der Finanzierung beteiligen werden.

Ein aus Sicht des Sportlandesrats sehr wichtiger Themenkomplex bei der Konferenz war auch der Kinderschutz. „Gerade die Vorkommnisse im österreichischen Tischtennisverband haben gezeigt, dass der Schutz für Kinder und Jugendliche oberste Priorität haben muss. Hier gilt es, das Augenmerk noch viel stärker auf dieses sensible Thema zu legen, vor allem im Bereich der Prävention.“ Angesichts des Skandals im Tischtennisverband fordert der Landesrat volle Transparenz und Aufklärung sowie auch personelle Konsequenzen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung des Treffens in Klagenfurt stand die Stärkung des Ehrenamtes und des organisierten Sports in Österreich. Bekräftigt wurde die Forderung nach einem Bürokratieabbau und die Einführung eines Versicherungsschutzes für ehrenamtliche Tätigkeit, so wie das auch im Burgenland kommen wird. Einstimmig unterstützt wurde auch die Weiterführung des Gender-Trainee-Programms, damit der Sport in Zukunft noch weiblicher wird.


Quelle: Land Burgenland



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