Salzburg: Junge Redetalente mit starken Statements
73. Salzburger Jugendredewettbewerb / Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bezirken
(LK) Redetalente aus ganz Salzburg hatten am 14. und 15. April beim alljährlichen Salzburger Jugendredewettbewerb wieder die Gelegenheit, ihre Stimme zu erheben und ihre Gedanken vor Publikum und Jury zu präsentieren. Die Gewinnerinnen und Gewinner haben Ende Mai die Ehre, Salzburg beim Bundesbewerb in Wien zu vertreten.
Das Scheinwerferlicht, die große Bühne und die Herausforderung, eine klare Botschaft zu vermitteln – all das erfordert Mut und Entschlossenheit. Doch die Teilnehmenden des Salzburger Jugendredewettbewerbs scheuten diese Aufgabe nicht. Etwa 80 junge Rednerinnen und Redner aus unterschiedlichen Schulen und Altersgruppen traten in diesem Jahr im Bildungshaus St. Virgil auf.
Svazek: „Engagierte Salzburger Jugend.“
Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek eröffnete die Veranstaltung und überreichte auch die Preise an die siegreichen Redetalente. Für sie steht fest: „Ein Redewettbewerb macht immer sichtbar, wie reflektiert unsere Jugendlichen sind. Junge Menschen sollen den Mut haben, ihre Überzeugungen auszusprechen, gerade abseits des Mainstreams. Immer wenn aus Gedanken klare Worte werden, stärkt das die Debatte und unser Miteinander.“
Große Themenvielfalt
Die Themen der Reden waren auch in diesem Jahr vielfältig und spiegelten die aktuellen gesellschaftlichen Debatten wider, darunter Frauenrechte, Brauchtum und Tradition, Männerbilder, der Einfluss sozialer Medien auf unser Leben oder Umweltschutz und Landwirtschaft. Die Jugendlichen traten dabei in verschiedenen Kategorien an: Klassische Rede, Spontanrede und „Sprachrohr“, wo vor allem Kreativität gefragt ist, um das Publikum zu fesseln.
Fachjury beurteilte
Eine erfahrene Jury, zusammengesetzt aus Ursula Gessat, Manuela Wolf, Michael Kretz, Ferdinand Wegscheider und Pia Feletar, bewertete die Reden nach unterschiedlichen Kriterien wie Inhalt, Ausdrucksweise und Rhetorik. Die Entscheidung fiel auch in diesem Jahr nicht leicht, da alle Teilnehmenden eine beeindruckende Leistung zeigten. Der Salzburger Jugendredewettbewerb 2026 unterstrich einmal mehr die Bedeutung der Förderung der öffentlichen Rede unter Jugendlichen. Die Veranstaltung, die vom Referat Jugend, Familie, Integration, Generationen des Landes in Kooperation mit akzente Salzburg organisiert wurde, bot ihnen eine wertvolle Plattform, um ihre Fähigkeiten zu präsentieren und sich für Themen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen.
Die Siegerinnen und Sieger des Jugendredewettbewerbs 2026:
Klassische Rede (Höhere Schulen):
- 1. Platz: Felix Wimmer, Akademisches Gymnasium Salzburg
- 2. Platz: Mayas Jahjah, Ausbildungszentrum St. Josef
- 3. Platz: Sarah Fischer, HBLW Saalfelden
Klassische Rede (Polytechnische Schulen):
- 1. Platz: Zoe Palfinger, Polytechnische Schule Taxenbach
- 2. Platz: Tamara Innerhofer, Polytechnische Schule Taxenbach
Klassische Rede (8. Schulstufe):
- 1. Platz: Mia Uhlir, Private Mittelschule Michaelbeuern
- 2. Platz: Amy Höller, MS Uttendorf
- 3. Platz: Sarah Bacher, MS Uttendorf
Klassische Rede (Berufsschulen):
- 1. Platz: Christoph Mittermaier, Landesberufsschule Tamsweg
- 2. Platz: Paul Hofer, Landesberufsschule Tamsweg
Klassische Rede (Mittlere Schulen):
- 1. Platz: Kilian Steer, Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg
- 2. Platz: Anna Neumann, Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg
- 3. Platz: Jakob Kreuzer, Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg
Spontanrede:
- 1. Platz: Felix Wimmer, Akademisches Gymnasium Salzburg
- 2. Platz: Kilian Steer, Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg
- 3. Platz: Lionel Merkel-Helldorff, Akademisches Gymnasium Salzburg
Sprachrohr:
- 1. Platz: Erik Pfisterer, Simon Embacher, BORG Gastein
- 2. Platz: Sarah Fischer, David Trixl, Ivan Vilus, HBLW Saalfelden
- 3. Platz: Carolin Huber, Emilia Huber, Musisches Gymnasium
- Großes Interesse am Salzburger Jugendredewettbewerb (18. Februar 2026)
- akzente Salzburg
Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_260415_40 (ap/mw)
Quelle: Land Salzburg
