Tirol: Jugendredewettbewerb 2026 - Faire Teilnahme für Jugendliche aus allen Bezirken

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Tirol

14 Apr 19:00 2026 von Redaktion International Print This Article

Anpassung des Formats 2026 aufgrund regional unterschiedlich hoher Beteiligung bei den Bezirksausscheidungen

  • LRin Mair: „Veranstaltung wird evaluiert, um Wettbewerb laufend weiterzuentwickeln“

Der Jugendredewettbewerb hat in Tirol eine lange Tradition und erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit – seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1952. Seither wurde das Format laufend weiterentwickelt – sowohl inhaltlich als auch organisatorisch, etwa durch neue Kategorien und Zielgruppen. Auch heute wird der Jugendredewettbewerb aktiv modernisiert, um den Bedürfnissen junger Menschen und den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden.

Im Jahr 2025 zeigte sich, dass die TeilnehmerInnenzahlen in den Bezirken regional sehr unterschiedlich ausfielen. In einigen Bezirken war das Interesse der Jugendlichen an den Bezirksausscheidungen nicht in ausreichendem Maß vorhanden, sodass diese Veranstaltungen dort nicht mehr durchgeführt werden konnten. Um dennoch auch 2026 eine faire, niederschwellige und flächendeckende Teilnahme zu ermöglichen, wurde das Konzept entsprechend angepasst: Alle Jugendlichen, die am Jugendredewettbewerb teilnehmen wollten, konnten sich direkt über ihre Schulen für den Landesbewerb anmelden. Damit konnte sichergestellt werden, dass KandidatInnen aus allen Bezirken vertreten waren und niemand aufgrund organisatorischer Änderungen von einer Teilnahme ausgeschlossen wurde.

Jugendlandesrätin Astrid Mair hält dazu fest: „Diese Entwicklung erfolgte weder mutwillig noch aus finanziellen Gründen, sondern ausschließlich aufgrund der fehlenden Beteiligung in einzelnen Regionen. Die diesjährige Veranstaltung wird umfassend evaluiert, um mögliche Verbesserungspotenziale zu identifizieren und den Wettbewerb laufend weiterzuentwickeln. Sollte es ein entsprechendes Interesse der Jugendlichen an den Bezirksausscheidungen geben, bin ich die erste, die anordnet, dass es diese Bezirksbewerbe wieder geben soll.“ Zudem unterstreicht die Landesrätin die Wichtigkeit des Jugendredewettbewerbs: „Das Grundkonzept des Jugendredewettbewerbs ist es, Jugendlichen einen Raum für freie Meinungsäußerung zu bieten. Der Wettbewerb steht damit für Demokratie und das Recht auf freie Rede – Werte, die in vielen Ländern derzeit stärker denn je verteidigt werden müssen. Umso wichtiger ist es, diese Plattform gerade heute aufrechtzuerhalten. Ich unterstütze den Jugendredewettbewerb voll und ganz und freue mich, dass wir das Konzept kontinuierlich weiterentwickeln, um auch künftig talentierten jungen Rednerinnen und Rednern eine Bühne zu bieten.“


Quelle: Land Tirol



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