Österreich: Internationale Studierende stärken den Standort - MCI erzeugt „Brain Gain“
Foto: MCI/KI-erstellt
Zwei Drittel der Bewerbungen am MCI kommen aus dem Ausland | 67 Prozent der Alumni bleiben nach dem Studium im Inland und stärken Tirol und Österreich
Der demografische Wandel und der steigende Fachkräftebedarf stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gewinnt das Potenzial internationaler Studierender an Bedeutung. Eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass deutlich mehr internationale Studierende nach ihrem Abschluss im Gastland verbleiben als vielfach angenommen und damit einen wichtigen Beitrag zu Beschäftigung, Wertschöpfung und öffentlichen Haushalten leisten.
Am MCI | Die Unternehmerische Hochschule® in Innsbruck zeigt sich dieses Potenzial anhand konkreter Zahlen: Von jährlich mehr als 5.000 Bewerbungen auf knapp 1.400 Studienplätze kommen im Durchschnitt der vergangenen Jahre rund 67 Prozent aus dem Ausland. Nach dem qualitätsorientierten Aufnahmeverfahren beträgt das Verhältnis unter den Studierenden rund 50 Prozent Inland zu 50 Prozent Ausland. Nach dem Abschluss verbleiben rund zwei Drittel der MCI Absolvent:innen im Inland.
Praxisorientierung schafft Bindung an den Standort
Eine wesentliche Grundlage dafür ist die enge Verbindung von Studium und Praxis. Projekte mit Unternehmen, Lehrende aus der Wirtschaft, Pflichtpraktika, Bachelor- und Masterarbeiten zu betrieblichen Fragestellungen sowie vielfältige Unternehmenspartnerschaften bringen Studierende frühzeitig mit potenziellen Arbeitgebern und regionalen Netzwerken in Kontakt.
Ergänzt wird dies durch die Unterstützung von Gründungs- und Start-up-Vorhaben, das MCI Career Center und Recruiting-Formate am Campus. Damit verbindet die Unternehmerische Hochschule® Internationalität, Praxisorientierung, Innovation und Entrepreneurship und schafft konkrete Perspektiven für einen Berufseinstieg in Tirol und Österreich.
MCI Rektor Andreas Altmann betont: „Internationale Studierende bringen Wissen, Engagement, neue Perspektiven und Zukunftskompetenzen mit. Wenn es gelingt, ihnen attraktive Perspektiven zu bieten und sie frühzeitig mit Unternehmen und Institutionen zu vernetzen, entsteht aus internationaler Mobilität ein nachhaltiger ‚Brain Gain‘ für den Standort.“
Internationale Talente als Chance für Tirol
Internationale Absolvent:innen bringen Kompetenzen, Sprachen, Erfahrungen und Netzwerke mit und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Gerade angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften gewinnt ihre erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt weiter an Bedeutung.
„Der Wert internationaler Studierender, Lehrender, Forschender, Mitarbeitender und Alumni geht weit über ökonomische Kennzahlen hinaus“, ergänzt Altmann. „Internationale Begegnungen schaffen persönliche und berufliche Beziehungen, wechselseitiges Verständnis und Vertrauen. Daraus entstehen neue Ideen, Partnerschaften und jene Offenheit, die einen erfolgreichen Hochschul- und Wirtschaftsstandort auszeichnet.“
Aus Sicht des MCI braucht es daher Rahmenbedingungen, die internationale Talente nicht nur für ein Studium gewinnen, sondern auch langfristige Perspektiven eröffnen. Die Zahlen zeigen: Internationalität und regionale Verankerung sind keine Gegensätze, sondern können sich wirkungsvoll ergänzen.
Weiterführende Quellen:
Quelle: OTS
