Innsbruck: Innsbrucker Immobiliengesellschaft bilanziert erfolgreich

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Bürgermeister Georg Willi (r.) und IIG-Geschäftsführer Franz Danler (l.) präsentierten die Bilanz der IIG von 2018 bis 2022.
Foto: K.Rudig
07 Mär 13:00 2023 von Redaktion Salzburg Print This Article

Von 2018 bis 2022 wurden Projekte im Wert von 238 Millionen umgesetzt

Als Verwalterin von etwa 6.050 Stadtwohnungen, circa 300 Geschäftslokalen sowie einem Großteil der öffentlichen Gebäude gestaltet die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck – die Landeshauptstadt aktiv mit. Insgesamt sind rund 820.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche in IIG-Eigentum. In den Jahren 2018 bis 2022 wurden mit einem Bauvolumen von 238 Millionen Euro 292 Projekte – darunter auch das Haus der Musik Innsbruck – umgesetzt. Im Rahmen eines Pressegesprächs am 6. März 2023 präsentierten Bürgermeister Georg Willi und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler die Zahlen im Detail.

„Die IIG konnte in den vergangenen vier Jahren trotz teils schwieriger Rahmenbedingungen wie der Corona-Pandemie ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Die durchschnittliche Projektgröße lag bei 820.000 Euro. Zudem erzielte die IIG bei der Abrechnung eine Unterschreitung von insgesamt 3,36 Prozent im Vergleich zu den budgetierten Kosten“, führt Bürgermeister Willi aus.

„Wir sind stolz, dass wir dazu beitragen, ein Umfeld zu kreieren, das Innsbruck lebenswerter macht. Besonders erfreulich ist, dass wir auch bei jenen Projekten reüssieren können, die über einem Finanzmitteleinsatz von fünf Millionen Euro liegen und somit der extern begleiteten Kostenkontrolle unterliegen. Der erste Schlussbericht in diesem Zusammenhang betrifft das Bauvorhaben Müllerstraße. Er zeigt auf, dass wir in der Bauabwicklung unter dem vorgesehenen Kosten- und Zeitrahmen lagen“, ergänzt IIG-Geschäftsführer Danler.

Investitionen in leistbaren Wohnraum

Ende Mai 2022 fand die offizielle Übergabefeier der ersten 307 Wohnungen in der Campagne Reichenau statt. 184 davon wurden von der IIG errichtet. Die Errichtungskosten für den IIG-Anteil liegen bei circa 35,5 Millionen Euro. Nach der Gesamtumsetzung stehen am Areal mit einer Fläche von 8,5 Hektar insgesamt 1.000 Wohnungen für InnsbruckerInnen zur Verfügung. Das jüngste Wohnbauprojekt, das von Seiten der IIG übergeben werden konnte, ist die Amraser Straße 26 in Pradl. Dort entstand zentrumsnah eine Wohnanlage im Passivhausstandard mit insgesamt 44 Wohnungen.

In diesem Zusammenhang merkt Dr. Danler an: „Die Kostenobergrenze in Bezug auf die Wohnbauförderung wird von Seiten der IIG als grundsätzlich positiv bewertet. Sie bewirkt zwar eine gewisse ‚Drucksituation‘ und einen erhöhten Verwaltungsaufwand. Es wird angenommen, dass diese preisdämpfend wirkt, da die angemessenen Baukosten der Wohnbauförderung den ausführenden Firmen bekannt sind.“

Pandemie kein Projektkiller

Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie ist es der IIG gelungen, fast alle Projekte umzusetzen, wenngleich es zu einzelnen Verzögerungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten oder krankheitsbedingten Ausfällen von Bauarbeitern kam.

Fachkräftemangel ist in aller Munde. Die IIG ist ein attraktiver Arbeitgeber. In der jüngeren Vergangenheit ist es erfolgreich gelungen, vermehrt Frauen für die Arbeit im technischen Bereich zu gewinnen.

Klimaschutz großgeschrieben

Wesentliche Bedeutung bei der IIG haben nachhaltige Projekte und Klimaschutz. Dabei investiert die IIG massiv in erneuerbare Energieträger, vor allem die Kraft der Sonne wird intensiv genutzt. Allein im Jahr 2023 investiert die IIG insgesamt fünf Millionen Euro, um klimafreundliche Maßnahmen an ihren Gebäuden umzusetzen. Dies erfolgt etwa durch den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und die Umstellung auf LED-Beleuchtung. Zudem wird ein Klimafonds eingerichtet, dessen Regelungen gerade erarbeitet werden. KR

Zahlen, Daten, Fakten

Bauvorhaben seit 2018

50 Bauvorhaben über 500.00 Euro

84 Bauvorhaben über 100.000 bis 500.000 Euro

84 Bauvorhaben über 50.000 bis 100.000 Euro

74 Bauvorhaben bis 50.000 Euro

insgesamt 292

Kosten Bauprojekte

Budgetiert ca. 247.000.000 Millionen Euro

Tatsächliche Kosten ca. 238.000.000 Millionen Euro

Kostenunterschreitung insgesamt 3,36 Prozent


Quelle: Stadt Innsbruck



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