Salzburg: Infos für Vertriebene und Flüchtlinge zum direkten Einstieg in die Pflege

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Foto: ÖIF/Soldatenko
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18 Mär 10:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Karriereplattform bringt Arbeitssuchende und Einrichtungen zusammen / 150 nutzten das Angebot

(HP) Bereits zum dritten Mal fand heute in Salzburg die ÖIF-Karriereplattform des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) statt. Mehr als 150 Vertriebene und Flüchtlinge informierten sich in Salzburg über Arbeitsmöglichkeiten in der Pflege.

Laut der Pflegepersonalbedarfsprognose der Gesundheit Österreich (GÖG) fehlen bis zum Jahr 2050 in Österreich rund 200.000 Pflege- und Betreuungspersonen. Die ukrainischen Vertriebenen sowie Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte aus ÖIF-Deutschkursen informierten sich über Einstiegsmöglichkeiten in Pflege- und Gesundheitsberufe und konnten sich vor Ort direkt mit Unternehmen zu potenziellen Stellen in Kontakt treten.

Fürweger: „Brücke in einen Beruf mit Zukunft.“

Vertreten bei der Karriereplattform waren die Salzburger Arbeitsstiftung für Pflege-, Gesundheits- & Sozialberufe, die Städtischen Seniorenwohnhäuser, Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, Barmherzige Brüder sowie das BFI. „Mit der ÖIF-Karriereplattform Pflege schaffen wir eine konkrete Brücke in einen Beruf mit Zukunft. Wer motiviert ist zu arbeiten und sich einzubringen, bekommt damit eine Chance auf Ausbildung, Qualifizierung und einen nachhaltigen Einstieg in den Pflegebereich“, betont Landesrat Wolfgang Fürweger.

Perspektiven zur Eigenständigkeit

Für Sozialstadträtin Andrea Brandner ist Arbeit ein zentraler Schlüssel für gelungene Integration: „Sie schafft Perspektiven, stärkt die Eigenständigkeit und fördert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Gerade auf kommunaler Ebene sehen wir täglich, wie wichtig ein rascher und gut begleiteter Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Integrationshintergrund ist“, so Brandner.

Rascher Integrationsweg

„Gerade im Pflege- und Gesundheitsbereich ist der Bedarf an Arbeits- und Fachkräften besonders groß. Über bundesweite Karriereplattformen bringt der ÖIF Pflegeeinrichtungen mit offenen Stellen direkt und unkompliziert mit arbeitssuchenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ÖIF-Deutschkursen zusammen. Wer schnell Deutsch lernt und rasch arbeitet, integriert sich am besten. Deshalb verknüpft der ÖIF Deutschlernen und Arbeiten so früh wie möglich“, so Miguel Zarco, Leiter des ÖIF-Integrationszentrums Salzburg:

Hoher Fachkräftebedarf in der Pflege

Beim Forum konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich bei den ausstellenten Betrieben bewerben oder einen Termin für ein weiterführendes Bewerbungsgespräch vereinbaren. Vom ÖIF wurden „CV-Checks“ durchgeführt, um die Lebensläufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verbessern und hilfreiche Tipps für ihre weiteren Bewerbungen zu sammeln – auch über die berufsbegleitenden Deutschlernangebote wurde informiert.


Quelle: Land Salzburg



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