Österreich: Hochrangiges Treffen im Haus der EU - Starkes Europa braucht starke Regionen

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Hochrangiges Treffen im Haus der EU: Starkes Europa braucht starke Regionen
Foto: EU-Kommission/APA-Fotoservice/F.-Roßboth
13 Mär 04:00 2026 von OTS Print This Article

Exekutiv-Vizepräsident Fitto hat sich mit österreichischen Landeshauptleuten zur Zukunft der EU-Regionalpolitik ausgetauscht

Im Rahmen seines Österreich-Besuchs hat Raffaele Fitto, für Kohäsion und Reformen zuständiger Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, im Haus der EU den Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle, zugleich Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, den Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrätinnen und Landesräte getroffen. Im Zentrum der Gespräche standen die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik vor dem Hintergrund des nächsten EU-Finanzrahmens 2028-2034 und die wichtige Rolle der Regionen in der EU.

„Der Dialog mit den Regionen ist mir sehr wichtig. Ein Austausch wie der heutige ist essenziell, um zu verstehen, wie wir die EU-Kohäsionspolitik gemeinsam stärken können.
Wir arbeiten daran, die EU-Finanzierung einfacher und wirksamer zu gestalten, um die Wirkung jedes einzelnen investierten Euros zu maximieren. Die Halbzeitüberprüfung der Kohäsionspolitik und die nationalen Pläne für regionale Partnerschaften sind wichtige Schritte in diese Richtung“, sagt Fitto.

„Ein starkes Europa braucht starke Regionen. Ein wettbewerbsfähiges Europa erfordert gemeinsame Anstrengungen. Die Bundesländer, Städte und Gemeinden Österreichs leisten in dieser Hinsicht einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig trägt ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnern in anderen EU-Ländern dazu bei, den Zusammenhalt in ganz Europa zu stärken“, betont Fitto.

„Als LH-Vorsitzender ist es mir wichtig, den Austausch der Bundesländer und Regionen mit den Europäischen Institutionen zu fördern. Die EU-Kohäsionspolitik hat zum Ziel, dass die europäischen Regionen wachsen, konkrete Projekte umgesetzt werden und die EU zusammenwächst“, streicht LH Mattle die Bedeutung hervor. Gleichzeitig bemüht sich der LH-Vorsitzende um eine Stärkung der Regionen. „Beim EU-Budget geht es um viele Milliarden Euro, von denen die Regionen, Provinzen und Bundesländer und damit die Bevölkerung direkt profitieren. Es ist notwendig, diese finanziellen Mittel abzusichern und funktionierende Strukturen aufrechtzuerhalten. Für mich müssen diese Regionalisierungsmittel folgende drei Ziele verfolgen: Wettbewerbsfähigkeit ausbauen und Arbeitsplätze sichern. Abhängigkeiten beenden, indem wir insbesondere unabhängig bei der Energieversorgung werden. Und regionale Kreisläufe stärken, um unnötige Verkehrskilometer zu vermeiden. Diese Anliegen haben wir mit Vizepräsident Fitto direkt besprechen können“, so LH Mattle.

Neben den Landeshauptmännern von Tirol und Kärnten nahmen Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll aus Salzburg, Landesrat Leonhard Schneemann aus dem Burgenland, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister aus Niederösterreich, Landesrätin Claudia Holzer aus der Steiermark, Nationalratsabgeordneter Norbert Sieber aus Vorarlberg, Landesfinanzdirektorin Christiane Frauscher aus Oberösterreich und Präsidialabteilungsleiter Günther Smutny aus Wien teil.



Quelle: OTS



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