Tirol: Hilfe gesucht? Der Sozialroutenplan Tirol weist den Weg

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Tirol

24 Jul 19:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Jetzt in 14 Sprachen: Website bündelt über 640 soziale Unterstützungsangebote in Tirol

  • www.sozialroutenplan.at/tirol: Gezielte Suche nach Thema und Region für Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte
  • Neu: Mehrsprachiges Angebot erweitert und Papierausgabe für Gemeinden und Bezirke bestellbar

Schnell und einfach zur richtigen Hilfe: Der Sozialroutenplan Tirol bündelt mehr als 640 soziale Unterstützungsangebote in ganz Tirol. Ob finanzielle Unterstützung, Beziehung, Pflege, Wohnen oder Recht – die Plattform hilft dabei, die passende Anlaufstelle zu finden. Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte können gezielt nach Themen und Regionen suchen. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu erleichtern, wurde das mehrsprachige Angebot des Sozialroutenplans erweitert: Die Informationen stehen nun in insgesamt 14 Sprachen zur Verfügung. Neu ist auch das erweiterte Printangebot: Gemeinden und Bezirke können den Sozialroutenplan für ihr Einzugsgebiet in Papierform bestellen.

„Seit rund einem Jahr bietet der Sozialroutenplan Tirol einen tirolweiten Überblick über soziale Unterstützungsangebote und erleichtert die Suche nach der passenden Anlaufstelle. Die digitale Plattform wird laufend aktualisiert und bietet damit stets einen aktuellen Überblick. Mit der Erweiterung auf 14 Sprachen und dem zusätzlichen Angebot in Papierform machen wir dieses Service nun für noch mehr Menschen zugänglich“, betont Soziallandesrätin Eva Pawlata.

Gezielt suchen, gezielt finden

Für eine gezielte Suche stehen im Sozialroutenplan Tirol zwölf thematische Kategorien mit weiteren Unterkategorien zur Verfügung. Darüber hinaus können die Ergebnisse nach Ort, Alter und Geschlecht gefiltert sowie gezielt barrierefreie Angebote angezeigt werden. Die Informationen sind neben Deutsch in Englisch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Rumänisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Ukrainisch abrufbar. Neu hinzugekommen sind Somali, Ungarisch, Spanisch und Persisch (Farsi).

Die Angebote werden von den jeweiligen Einrichtungen selbst eingetragen und vom Verein unicum:mensch geprüft. Neben einer Kurzbeschreibung finden sich auch Kontaktdaten und Standorte der jeweiligen Anlaufstellen. Für Notfälle sind zudem wichtige Rufnummern – etwa von Feuerwehr, Polizei, Rettung oder dem Psychosozialen Krisendienst Tirol – übersichtlich gebündelt.

Informationen auch zum Mitnehmen

Wer Informationen zu einem bestimmten Unterstützungsangebot lieber ausgedruckt nutzen oder weitergeben möchte, kann diese direkt über die Website – in allen verfügbaren Sprachen – ausdrucken. Auch Notfallkärtchen mit den wichtigsten Rufnummern in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch stehen zur Verfügung und können unter [email protected] bestellt werden.

Sozialroutenplan als Gemeinschaftsprojekt

Der Sozialroutenplan Tirol ist Teil des digitalen Sozialroutenplans für Westösterreich. Dieser wurde unter der Leitung der Universität Innsbruck von insgesamt 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg entwickelt – darunter fünf wissenschaftliche Partner, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen. Gemeinsam mit potenziellen NutzerInnen entstand eine Plattform, die möglichst einfach zugänglich und verständlich ist.


Quelle: Land Tirol



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