Salzburg: Heimo-Gastager-Haus von Pro Mente saniert

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Heimo Gastager-Haus von Pro Mente saniert, im Bild: Herbert Prucher, Aufsichtsratsvorsitzender Pro Mente Salzburg, Regina Grasmair (Leiterin Heimo-Gastager-Haus), LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Alfons Riedlsperger, GF Pro Mente Salzburg
Foto: ProMente
03 Aug 21:00 2020 von Redaktion Salzburg Print This Article

14 junge Erwachsene finden ein neues und modernes Zuhause

(LK) Das österreichweit erste therapeutische Übergangswohnhaus für junge Erwachsene wurde umgebaut und saniert. Jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen zwischen 18 und 35 Jahren werden dort auf ein selbständiges Leben vorbereitet. „Die 1977 entwickelte Idee ist so zeitgemäß wie eh und je“, weiß Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn: „Und nach Umbau und Renovierung sind nun auch die Wohn- und Gemeinschaftsräume wieder zeitgemäß“.

Das Heimo-Gastager-Haus ist eine therapeutische Übergangswohneinrichtung für 14 junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren. Nach schweren psychischen Krisen und Erkrankungen werden hier Eigenständigkeit und ein geregeltes Berufs- und Alltagsleben gefördert. Das Haus war bereits sehr in die Jahre gekommen und erstrahlt nun in neuem Glanz. Die erste Bauphase mit dem Neubau des Heimo-Gastager-Hauses konnte bereits im Vorjahr abgeschlossen werden.

Projekt „Aktive Großfamilie“: Gemeinsam den Alltag bewältigen

Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen erhielt nun auch das Wohnprojekt „Aktive Großfamilie“ ein neues Zuhause in der Zillertalstraße in der Stadt Salzburg. Hier bekommen Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen eine langfristige Betreuung. Strukturierter Tagesablauf und das Leben in der Gemeinschaft legen den Grundstein für die Alltagsbewältigung und ein erhöhtes Wohlbefinden, wozu auch das frisch sanierte Haus beiträgt. Nach dem Umbau können hier nun 12 statt zuvor acht Personen betreut werden.

Schellhorn: „Pro Mente ist wichtiger Partner des Landes“

„Pro Mente Salzburg ist mit seinen umfangreichen Angeboten zu Wohnen, Arbeit, Betreuung und Beratung ein wichtiger Partner des Landes“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. „Besonders wichtig ist mir hier auch der Beitrag gegen die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und die konsequente Umsetzung unserer Teilhabe- und Inklusionsprinzipien“.


Quelle: Land Salzburg



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