Salzburg: Häuser und zwei Campingplätze evakuiert

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Foto: WLV/Gebhard Neumayer
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16 Aug 17:45 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

Rasche Warnung der Bevölkerung durch Feuerwehr-Lautsprecher

(LK) Häuser und zwei Campingplätze wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag aufgrund einer drohenden Flutwelle in Wald im Pinzgau evakuiert. 120 Personen waren von der Evakuation betroffen. Sie kamen zum Großteil in der Feuerwehr-Zeugstätte unter und wurden vom Roten Kreuz versorgt.

Einige der Gäste der Camping-Plätze konnten mit ihren Wohnwägen wegfahren und auf andere Plätze ausweichen. Die restlichen Gäste sowie die Bewohnerinnen und Bewohner der evakuierten Häuser kamen in der Zeugstätte der Feuerwehr unter. Sie wurden vom Roten Kreuz mit Notbetten, Lebensmittel und Wasser versorgt.

Keine Personen zu Schaden gekommen

Erich Czerny, Bürgermeister von Krimml, wo der Bahnhof betroffen ist, betonte: „Wir sind gerade beim Aufräumen und bei der Beseitigung aller Schäden. Das wird ein wenig dauern. Das größte Glück ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist, niemand verletzt wurde oder gar Todesopfer zu beklagen sind. Ich ziehe den Hut vor den Einsatzkräften und auch den Baggerfahrern, die mitten in der Nacht sofort da waren und Schlimmeres verhindert haben. Nicht nur, dass alle zusammenhelfen, es sitzt auch jeder Handgriff, das ist gewaltig.“ Und Walds Bürgermeister Michael Obermoser sagte: „Wir sind gerade dabei, Keller auszupumpen und bei Tageslicht auch die Nebenbäche zu begutachten. Es sind keine Personen zu Schaden gekommen, das ist das Wichtigste. Den finanziellen Schaden kann man noch nicht absehen. Ein großer Dank an alle, die hier die ganze Nacht im Einsatz waren und noch weiter sein werden.“

Feuerwehr warnte mit Lautsprecher-Durchsagen

Wie berichtet hat die Bezirkshauptmannschaft Zell am See in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Zivilschutzwarnung in der Gemeinde Wald im Pinzgau für die Bereiche Bahnhof, Vorderkrimml, Lahnsiedlung und Walder Boden ausgelöst. Grund war die Gefahr einer möglichen Überflutung der Krimmler Ache. An der Breuerbrücke kam es wegen Verklausungen und des starken Regens zu einem Rückstau der Wassermengen. Noch in der Nacht warnte die Feuerwehr mit Lautsprecher-Durchsagen die betroffene Bevölkerung vor der drohenden Gefahr. Im Einsatz waren die Feuerwehren Krimml, Wald und Neukirchen sowie Rotes Kreuz, Wasserrettung, Polizei und der Katastrophenschutz der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. Um 10 Uhr kommt es zur nächsten Einsatzbesprechung, bei der die weitere Vorgehensweise besprochen wird.


Quelle: Land Salzburg



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