Linz: Golddiebstahl geklärt

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© Pressefoto Scharinger
31 Mär 18:46 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Landeskriminalamt Oberösterreich

Im Dezember 2025 wurde der Diebstahl von Goldbarren und Münzen bei der Polizei angezeigt. Nach umfangreichen Ermittlungen durch den Ermittlungsbereich Diebstahl des Landeskriminalamtes und der zuständigen Polizeiinspektion konnte in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Verbindungsbüro in Rumänien und der Kriminalpolizei Temesvar der Sachverhalt geklärt werden.
Ein 41-jähriger rumänische Staatsbürger war im Oktober 2025 als Pflegekraft bei seinem späteren Opfer angestellt. Bei seiner Tätigkeit stellte er fest, dass das Opfer im Besitz einer größeren Menge von Goldbarren und Goldmünzen ist, die als Weihnachtsgeschenke für dessen Enkel bestimmt waren.
Nachdem der Verdächtige am 20. Oktober 2025 seine Pflegetätigkeit beendet hatte und nach Rumänien zurückgereist war, fuhr er in der Nacht zum 25. Oktober 2025 mit zwei weiteren Verdächtigen, 38 und 23 Jahre alt, nach Österreich, um die Goldbarren zu stehlen. Während der 38-Jährige in der Nähe bei ihrem Fahrzeug aufpasste, werden die beiden anderen verdächtigt, durch die ihnen bekannte Zahlenkombination in die Wohnräumlichkeiten gelangt zu sein und aus dem bekannten Versteck die Goldmünzen und Goldbarren gestohlen zu haben. Anschließend fuhren sie noch in derselben Nacht wieder zurück nach Rumänien.
Der 38-Jährige und der 23-Jährige sollen als Bezahlung jeweils einen Goldbarren erhalten haben, während der 41-Jährge einen Großteil des Goldes für sich behalten bzw. später verkauft haben soll.
In Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Temesvar und unter ständiger Mithilfe durch das österreichische polizeiliche Verbindungsbüro in Bukarest wurde am 4. März 2026 über Auftrag der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis im Beisein der österreichischen Ermittlungsbeamten eine Hausdurchsuchung in den Wohnräumlichkeiten des Hauptverdächtigen und die Einvernahmen sämtlicher Beschuldigter durchgeführt.
Dabei legten die beiden Mitbeschuldigten umfangreiche Geständnisse ab, während der 41-Jährige nur teilgeständig war. Der 38-Jährige gab dabei zusätzlich an, dass sie zwei weitere Male nach Österreich gefahren seien, um weitere Gegenstände zu stehen; bei diesen Versuchen gelangten sie jedoch nicht mehr in die Wohnräumlichkeiten.
Aufgrund der Gesamtumstände dieser Ermittlungen vor Ort erwirkte die Staatanwaltschaft Ried im Innkreis noch während der Vernehmungen die Bewilligung eines Europäischen Haftbefehl gegen den 41-Jährigen, der noch an Ort und Stelle vollzogen wurde.
Der 41-Jährige wurde am 27. März 2026 von Rumänien nach Österreich ausgeliefert und nach einer neuerlichen Vernehmung in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Die beiden anderen Beschuldigten wurden auf freiem Fuß angezeigt.


Quelle: LPD Oberösterreich



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