Gewaltiger Felssturz bei Sicherungsarbeiten in Steyr-Christkindl fordert zwei Todesopfer

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Gewaltiger Felssturz bei Sicherungsarbeiten in Steyr-Christkindl fordert zwei Todesopfer
Foto: Matthias Lauber
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08 Feb 12:15 2023 von Lauber Matthias Print This Article

STEYR. In Steyr-Christkindl ist es bei Felssicherungsarbeiten Mittwochvormittag zu einem folgenschweren Felssturz gekommen. Mindestens zwei Personen sollen ums Leben gekommen sein. Der Felssturz soll sich ersten Angaben nach offenbar bei Felssicherungsarbeiten in einem steilen Gelände oberhalb mehrerer Häuser beziehungsweise einer Straße ereignet haben. Arbeiter waren offenbar mit Sicherungsarbeiten in dem Hang beschäftigt, als es in diesem Bereich zu einem gewaltigen Felssturz gekommen ist. Zwei Arbeiter sollen von den Felsen und dem Geröll erfasst worden sein. Für sie kam leider jede Hilfe zu spät. "Bei Grabungsarbeiten in Steyr in der Rosenegger Straße kam es am 08. Februar 2023 gegen 10:20 Uhr zu einem massiven Fels- und Hangrutsch. Auf einer Länge von circa 50 Metern wurde dadurch die betroffene Straße samt Böschung durch riesige Felsbrocken verlegt. Laut Angaben eines Arbeiters der durchführenden Firma wurden zwei Bagger samt den zwei Baggerfahrern verschüttet. Für die beiden Baggerführer, 31 und 64 Jahre alt, kam tragischerweise jede Hilfe zu spät. Ob sich noch weitere Personen unter den Felsbrocken befinden, konnte noch nicht eruiert werden. Anrainer wurden aus den angrenzenden Häusern evakuiert und blieben glücklicherweise unverletzt. Ein Landesgeologe wurde mit dem Polizeihubschrauber über das Unglücksgebiet geflogen. Eine genauere Überprüfung der Lage muss noch durchgeführt werden. Bis zur finalen Begutachtung der dortigen Lage bleibt die Straße weiterhin gesperrt und ein Platzverbot wurde behördlich verhängt. Dieses tritt am 08. Februar 2023 um 16:30 Uhr in Kraft und gilt im Bereich der Häuser Roseneggerstraße 5/2, 4 und 7, der darüber liegende Hangbereich zum Christkindlweg und oberhalb des Hanges der Bereich Christkindlweg 100 Meter rechts und links der Abbruchstelle. Ein Betreten ohne ausdrückliche Erlaubnis ist verboten und wird verwaltungsrechtlich zur Anzeige gebracht", berichtet die Polizei. Noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen unter den Geröllmassen befinden, es wird jedoch nicht als sehr wahrscheinlich eingeschätzt. Gebäude im Umkreis wurden evakuiert, ein Linienbus steht für die betroffenen Personen zum Aufwärmen bereit.


Quelle: www.laumat.at



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