Wien: Gewalt in der Privatsphäre – Festnahme
29.03.2026, 11:50 Uhr / 1210 Wien
Eine Zeugin verständigte den Polizeinotruf, nachdem sie Hilfeschreie aus einer Nachbarwohnung wahrgenommen hatte. Das Opfer gab an, im Zuge eines Streits von ihrem Lebensgefährten geschlagen und gewürgt worden zu sein. Zudem soll das Mobiltelefon des Opfers vom Tatverdächtigen zerstört worden sein. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatte sich der tatverdächtige Lebensgefährte bereits vom Tatort entfernt. Im Zuge der Sofortfahndung konnte der Aufenthaltsort des 30-Jährigen (Stbg.: Österreich) ermittelt werden. Daraufhin wurde er angehalten und vorläufig festgenommen. Er zeigte sich zu den Vorwürfen nicht geständig, bestätigte aber einen lautstarken Beziehungsstreit. Gegen den Tatverdächtigen wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte die Anzeige auf freiem Fuß. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
WIR BIETEN HILFE:
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind.
Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar.
Die Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens bietet darüber hinaus persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.
Weitere Ansprechpartner:
WEISSER RING: 050 50 16
Frauenhelpline: 0800 222 555
Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
Opfer-Notruf: 0800 112 112
Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
Quelle: LPD Wien
