Vöcklabruck: Frauen brachen in Irrsee ein

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Hubschrauber - Symbolbild
© ÖAMTC
21 Jän 19:09 2026 von Redaktion International Print This Article

Polizisten aus Mondsee wurden am 21. Jänner 2026 kurz vor 16 Uhr zu einem Unfall am Irrsee beordert, da zwei Personen im Eis eingebrochen waren. Schon von Weitem war eine mit den Händen winkende Frau zu sehen, die sich zirka 200 Meter vom Ufer entfernt auf dem Eis befand. Daneben befand sich eine weitere Person, die sich bereits im Wasser befand und versuchte, wieder an Land zu gelangen. Die Polizisten versuchten zuerst vergeblich, mit einem SUP-Board zur Einsturzstelle zu gelangen; bei dem Rettungsversuch brach auch ein Polizist in das Eis ein. Daraufhin versuchte die Feuerwehr mit einem Boot über das Wasser zur Unfallstelle zu gelangen; dies misslang ebenfalls, da eine leichte Eisschicht den See bedeckte und dadurch kein weiterkommen möglich war. Nach wenigen Minuten traf ein Rettungshubschrauber an der Unfallörtlichkeit ein. Die Crew des Hubschraubers konnte die beiden Verunfallten aus dem Wasser bzw. der Unfallstelle retten.
Die 56-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde mit einer starken Unterkühlung mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen, die 49-Jährige, die ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck stammt, wurde mit dem Rettungswagen in das Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.
Bei dem Einsatz waren zirka zehn Personen der Rettung, ein Notarzt, 15 Personen der Wasserrettung, zirka 34 Personen der Feuerwehr und vier Polizeibeamte beteiligt.


Quelle: LPD Oberösterreich



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