Schwechat: Festnahme wegen schweren Betrugs mit Webshop

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Gefängnis - Symbolbild
© TryJimmy, pixabay.com
17 Mär 18:06 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Bedienstete des Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos Schwechat führten intensive Ermittlungen wegen Verdachts des schweren Betrugs und forschten einen 39-jährigen Mann aus 1230 Wien als Beschuldigten aus.

Der 39-Jährige ist als Onlinehändler für einen Webshop tätig, wobei er Waren an seiner Wohnadresse verpackt und an Kunden in Österreich versendet. Er soll insgesamt rund 2.100 Briefsendungen, die mit unrichtigen Absenderangaben versehen waren, an ein Logistikunternehmen für den Versand übergeben haben. Die Versandkosten waren nicht gedeckt und hätten nach erfolgter Zustellung diversen Unternehmen – meist in Österreich ansässigen Firmen – in Rechnung gestellt werden sollen.

Der Beschuldigte wurde von Bediensteten des Stadtpolizeikommandos Schwechat am 2. März 2026 an seiner Wohnadresse vorläufig festgenommen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass ein weiterer Betrugsversuch unmittelbar bevorstand. In der Wohnung sowie im Kellerabteil des Beschuldigten fanden die Polizistinnen und Polizisten mehr als 1.400 versandfertige Briefsendungen vor.

Bei den bislang ermittelten versuchten Tathandlungen wäre bei Vollendung ein Schaden in der Höhe von insgesamt circa 114.000 Euro entstanden.

Die Kriminalbeamten des Stadtpolizeikommandos konnten weiters erheben, dass der Beschuldigte bereits etwa 5.000 Bestellungen über ein anderes Logistikunternehmen versendet haben soll, wobei die Versandkosten ebenfalls nicht gedeckt waren und diese auch nicht bezahlt wurden. Dem Logistikunternehmen entstand dadurch ein Schaden von rund 57.000 Euro.

Der Tatzeitraum erstreckt sich von Jänner bis März 2026.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wurde der Beschuldigte in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert.


Quelle: LPD Niederösterreich



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