Graz: Ein Ära endet: das 39. "Graz erzählt" ist das letzte.
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"#dreamstories" lautet das Motto der letzten Ausgabe des beliebten Storytelling-Festivals. Ein Abschied, der schmerzt. Aber: Man darf träumen ...
Das war eine sehr emotionale Pressekonferenz und Programmpräsentation, die heute auf der Murinsel in Graz über die Bühne ging: Tessa Erker-Tegetthoff kündigte mit den Highlights der 39. Auflage des "Austrian International Storytelling Festivals" auch dessen Ende an. Die schwere Entscheidung dazu fiel bereits Ende Jänner, Grund dafür war der Ausfall einer massiven Förderstütze. "Was 1987 mit dem Traum meines Vaters begonnen hat, den ich vor fünf Jahren weiterträumen bzw. fortsetzen durfte, endet hier. Eine Entscheidung, die ich rational treffen musste, weil die Bedingungen, um Kultur entstehen zu lassen, fehlen. Was bleibt sind Tausende Geschichten, wunderschöne Ideen und unzählige Brücken, die damit geschlagen wurden."
So ist das heurige, zentrale Thema Träume auch eine Einladung an das Publikum, sich ein letztes Mal der Kraft und Magie der Geschichten hinzugeben, ins Land der Träume zu reisen und die Welt um sich herum zumindest für kurze Zeit zu vergessen. Von 21. bis 25. Mai sind unterschiedliche Orte in Graz, aber auch in den Regionen (Bruck an der Mur) Bühne für 24 Künstler:innen aus acht Nationen. So findet wieder eine Schlössertour statt, die Burg Rabenstein und Schloss Dornhofen einbindet (leider schon ausverkauft), ein Fest der Fantasie am Thalersee stattfinden lässt - am 25. Mai (Pfingstmontag) für die ganze Familie bei freiem Eintritt.
Mitten in der Stadt Graz, am Mariahilferplatz, sind bereits mit heutigem Tag, erste Vorboten des Festivals zu bestaunen, nämlich die interaktive und begehbare Kunstinstallation "Graz träumt". An insgesamt vier Stationen werden Träume als Bilder, Klänge und Impulse erlebbar - frei und kostenlos zugänglich.
Quelle: Stadt Graz
