Steiermark: Die Bewegungsrevolution zeichnet steirische Vorzeigegemeinden aus - Floing ist die „Revolutionärste Gemeinde 2026“
Foto: Land Steiermark/Robert Binder
Kumberg und Neumarkt in der Steiermark komplettieren das Siegerpodest jener Gemeinden, die mit kreativen Ideen neue Maßstäbe für mehr Bewegung im Alltag setzten. Bis Ende August können sich Gemeinden für die nächstjährige Aktion bewerben.
Graz (11. August 2026).- Die Entscheidung ist gefallen: Floing ist die „Revolutionärste Gemeinde 2026“ der Bewegungsrevolution. Mit einem außergewöhnlich vielfältigen Jahresprogramm, einer beeindruckenden Einbindung der Bevölkerung und nachhaltigen Maßnahmen zur Bewegungsförderung sicherte sich die oststeirische Gemeinde den ersten Platz und den Preis von 5.000 Euro vor Kumberg und Neumarkt in der Steiermark, die sich über 3.000 Euro bzw. 2.000 Euro freuen dürfen. Ausgezeichnet werden alljährlich Gemeinden, die mit innovativen Ideen zeigen, wie Bewegung dauerhaft im Alltag der Menschen verankert werden kann.
Seit dem Start der Bewegungsrevolution im Juni 2023 suchen die Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION und der Gesundheitsfonds Steiermark jedes Jahr jene vorbildliche Gemeinde, die mit besonderen Projekten und nachhaltigem Engagement Menschen jeden Alters zu mehr Bewegung motiviert. Auch für die heurige Aktion konnten sich Gemeinden aus der gesamten Steiermark bewerben. Aus allen Einsendungen wurden schließlich sieben Gemeinden ausgewählt und über mehrere Monate hinweg von der Bewegungsrevolution begleitet und unterstützt. Neben den drei Finalisten gehörten auch Judenburg, Straden, St. Michael und Kalsdorf zu den diesjährigen Projektgemeinden.
„Gesundheit beginnt dort, wo Bewegung selbstverständlich Teil des Alltags wird. Die revolutionärsten Gemeinden zeigen eindrucksvoll, wie viel durch gemeinsames Engagement vor Ort möglich ist, wenn Vereine, Schulen, Betriebe und viele engagierte Menschen an einem Strang ziehen. Sie schaffen Angebote, die Menschen aller Generationen in Bewegung bringen, stärken den Zusammenhalt und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Wer sich regelmäßig bewegt, übernimmt Verantwortung für die eigene Gesundheit. Genau das ist ein entscheidender Baustein für ein gesundes Leben“, betont Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl.
Die Siegergemeinde zu bestimmen war gerade in diesem Jahr alles andere als einfach. „Bewegung ist eine der zentralen Grundlagen für Gesundheit und Lebensqualität. Umso erfreulicher ist es, wenn Gemeinden mit kreativen Angeboten dazu beitragen, Bewegung unkompliziert in den Alltag der Menschen zu integrieren. Floing, sowie auch Kumberg und Neumarkt in der Steiermark zeigen eindrucksvoll, wie mit Engagement, Ideenreichtum und der Einbindung der Bevölkerung Impulse für mehr Bewegung gesetzt werden können. Ich gratuliere den drei Gemeinden herzlich zu ihren Auszeichnungen“, so Klubobmann Marco Triller.
Floing überzeugte mit einem gelebten BewegungsjahrDie Siegergemeinde Floing verstand es, Bewegung zu einem festen Bestandteil des gesamten Gemeindelebens zu machen. Über das gesamte Jahr hinweg entstand ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen – vom „Bewegten Floinger Adventkalender“ über Vollmond-Fackelwanderungen oder Vollmond-Yoga, Outdoor-Bewegungsangebote, Gesundheitsworkshops und Gemeindewandertage bis hin zum großen Familien-Bewegungstag. Besonders beeindruckte die Jury die intensive Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und der Bevölkerung sowie der nachhaltige Gedanke, bestehende Bewegungsräume weiterzuentwickeln und neue Begegnungsorte zu schaffen.
Kumberg setzte auf Beteiligung der BevölkerungDen zweiten Platz belegte Kumberg. Von Beginn an stand die aktive Einbindung der Bevölkerung im Mittelpunkt des Projekts. Ideen wurden gemeinsam entwickelt und unmittelbar umgesetzt. Herzstück ist eine öffentlich zugängliche Calisthenics-Anlage, die künftig als moderner Bewegungs- und Begegnungsraum für alle Generationen dienen wird. Ergänzt wurde das Projekt durch regelmäßige Radtreffs, Wanderungen, einen bewegten Adventkalender, einen Familiensporttag und zahlreiche neue Bewegungsangebote, die auch nach Projektende fortgeführt werden.
Neumarkt in der Steiermark dachte Bewegung regionalMit Rang drei wurde Neumarkt in der Steiermark ausgezeichnet. Die Gemeinde überzeugte insbesondere mit ihrem regionalen Ansatz und entwickelte gemeinsam mit den Naturpark-Gemeinden Mühlen und St. Lambrecht ein umfangreiches Ferienprogramm. Zahlreiche Bewegungs-, Sport- und Naturangebote – von Schwimm- und Tenniskursen über Skitage und Themen-Wanderungen bis hin zu neuen Tischtennistischen – schufen ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche und stärkten gleichzeitig die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg.
Gemeinden als Motor für mehr BewegungKommunen spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, mehr Bewegung nachhaltig im Alltag der Menschen zu verankern. „Unser Ziel ist es, die Steirerinnen und Steirer zu mehr Bewegung, und damit zu mehr Gesundheit zu bewegen. Die revolutionärsten Gemeinden zeigen, wie das gehen kann, nämlich mit den entsprechenden Rahmenbedingungen und einer engagierten und motivierten Bevölkerung“, betont Sandra Marczik-Zettinig, Stv. Geschäftsführerin Gesundheitsfonds Steiermark.
Mit der Auszeichnung „Revolutionärste Gemeinde“ möchte die Bewegungsrevolution jene Initiativen sichtbar machen, die Vorbildcharakter für andere Gemeinden haben und langfristig zu mehr Gesundheit, Lebensqualität und sozialem Miteinander beitragen. Die nächste Runde ist übrigens bereits eröffnet: Ab sofort können sich steirische Gemeinden wieder für die Aktion „Revolutionärste Gemeinde 2027“ bewerben. Gesucht werden erneut motivierte Gemeinden, die gemeinsam mit der Bewegungsrevolution innovative Ideen entwickeln und nachhaltige Projekte umsetzen wollen. Bewerbungen sind bis 31. August 2026 möglich.
Alle Informationen zur Aktion sowie zur Bewerbung finden Interessierte unter www.diebewegungsrevolution.at/projekt/die-revolutionaerste-gemeinde.
Quelle: Land Steiermark
