Salzburg: Der Raiffeisenverband Salzburg startet in eine neue Ära

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Foto: Raiffeisen/Neumayr/Christian Leopold
27 Apr 18:00 2024 von Redaktion International Print This Article

1.700 Mitarbeiter erhalten mit Erich Zauner einen neuen Obmann / Ehrenzeichen des Landes für Sebastian Schönbuchner

(LK) 22 Jahre, von 2002 bis 2024, war Sebastian Schönbuchner Obmann des Raiffeisenverband Salzburg. Bei der heutigen Generalversammlung hat der ehemalige Großgmainer Bürgermeister das Amt an seinen Nachfolger übergeben. Die rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes erhalten mit Erich Zauner einen neuen „Chef“ auf Funktionärsebene.

LH Wilfried Haslauer und LH-Stv. Marlene Svazek überreichen Sebastian Schönbuchner das Ehrenzeichen des Landes. Mit dabei Ehefrau Brigitte Schönbuchner.

Die Obmannschaft von Sebastian Schönbuchner war geprägt von Herausforderungen, beispielsweise der weltweiten Finanz-, aber auch von der Coronakrise. „Die Entwicklung des Raiffeisenverbandes verdeutlicht die Bilanzsumme des Unternehmens. 2002 betrug diese rund 4,3 Milliarden Euro. Innerhalb von 20 Jahren hat sich diese bis 2022 auf rund 10,1 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Das zeigt, welche wirtschaftliche Bedeutung der Konzern für das Land hat“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Haslauer: „Verantwortungsvolle Aufgabe.“

Raiffeisen beschäftigt in Salzburg gut 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alleine in den 33 selbstständigen Banken sind es rund 1.300 Mitarbeiter, dazu kommen rund 1.700 Mitarbeiter im Raiffeisenverband. Gemeinsam betreuen diese mehr als 370.000 Kundinnen und Kunden. „Rund 22 Jahre hat Sebastian Schönbuchner als Obmann die Geschicke des Unternehmens maßgeblich geprägt. Jetzt übernimmt mit Erich Zauner, sein langjähriger Stellvertreter und ausgewiesener Experte, diese verantwortungsvolle Aufgabe. Dazu wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg“, betont Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Finanzieller Nahversorger vor Ort

Der Flachgauer Erich Zauner ist seit 2011 Obmann der Raiffeisenbank Flachgau Nord und seit 2018 Vorstandsmitglied im österreichischen Raiffeisenverband. „Ich übernehme ein bestens bestelltes Haus mit einer engagierten Geschäftsführung sowie motivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als überzeugter Genossenschaftler ist es mein Ziel, dass wir ein regionaler finanzieller Nahversorger bleiben, sprich ausreichend Bankstellen vor Ort zur Verfügung stellen“, so Zauner, der beruflich 45 Jahre in der Justiz tätig war.

Ehrenzeichen des Landes

Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek haben heute Sebastian Schönbuchner für seine Verdienste als Bürgermeister sowie im Raiffeisenverband heute auch das Ehrenzeichen des Landes verliehen. „Er hat sich 40 Jahre im Verband engagiert und war 30 Jahre lang Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Großgmain. Bei allem was er macht, sei es Beruf oder Ehrenamt, war er stets mit vollem Engagement und Einsatz dabei und hat sich immer für die Menschen eingesetzt sowie Innovationen vorangetrieben“, sagt Wilfried Haslauer.

Svazek: „Der Gemeinde verpflichtet.“

Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek ergänzt: „Sebastian Schönbuchner hat sich seiner Gemeinde verpflichtet und seiner Heimat Großgmain damit die Treue gezeigt. Gerade seine langjährige politische Karriere als Bürgermeister und sein bedeutender Beitrag für Raiffeisen zeugen von einem unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Gemeinschaft. Er ist ein Beispiel dafür, wie ein Mensch durch seine Authentizität, Entschlossenheit und seine bedingungslose Verbundenheit zu den eigenen Überzeugungen zu einem Vorbild für Engagement und Treue wird.“

Weitere hohe Auszeichnung verliehen

Sebastian Schönbuchner wurde heute auch mit hohen Auszeichnungen aus dem Raiffeisensektor geehrt. Er erhielt die goldene Raiffeisennadel von Generalanwalt Erwin Hameseder sowie jene des Raiffeisenverbandes Salzburg - zu dessen ersten Ehrenobmann er ernannt wurde.


Quelle: Land Salzburg



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