Salzburg: Der Löwe hat gebrüllt - Jugendpreis der Salzburger Volkskultur vergeben

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Foto: Salzburger Volkskultur/Christian Haggenmüller Fotografie
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26 Mär 15:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Herausragende Kinder- und Jugendprojekte ausgezeichnet

(HP) Bereits zum sechsten Mal wurden mit dem „Salzburger Löwen“ herausragende Kinder- und Jugendprojekte in der Volkskultur mit diesem Preis ausgezeichnet. Die vier Preisträger sind das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang, die Altenmarkterin Elfriede Unteregger, die Landjugend Köstendorf sowie die Modeschule Hallein.

56 Projekte in vier Kategorien standen am Start. Die von einer sechsköpfigen Jury ausgewählten vier besten erhielten jeweils 2.500 Euro. Der Jugendpreis der Salzburger Volkskultur würdigt neue oder bestehende volkskulturelle Projekte von Gruppen, Vereinen, Schulen, Kindergärten oder Einzelpersonen, die für Kinder und Jugendliche tätig sind.

Aigner: „Kräftiger Beweis für lebendige Volkskultur.“

„Die Volkskultur im Land ist lebendiger als je zuvor. Der beste Beweis sind diese ausgezeichneten Beiträge für junge Menschen. Das Engagement für ein aktives Miteinander kennt kein Alterslimit – weder nach oben noch nach unten“, sagte Landesrat Maximilian Aigner bei der Preisüberreichung.

Buchkunst und Bergbau verbunden

Der Preis für „Vermittlung von Volkskultur und Bräuchen“ ging an das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang mit dem Projekt „Vom Berg zum Buch“. Dabei wird Schülerinnen und Schülern der 1. und 2. Klassen Mittelschule die kulturelle Bedeutung historischer Handwerkskünste vermittelt: Buchbinden, Vergolden und Kalligraphie im Zusammenhang mit der Arbeitswelt des frühneuzeitlichen Bergbaus, ausgehend vom Schwazer Bergbuch als zentralem Objekt. Jedes beteiligte Kind konnte unter Profi-Anleitung ein eigenes Buch herstellen und so einen unmittelbaren, handlungsorientierten Zugang zu diesem bedeutenden bergbau- und kulturgeschichtlichen Erbe erhalten.

Ob jung, ob alt - jede Stimme zählt

„Wo alle Stimmen zählen – Generationen singen inklusiv“ von Elfriede Unteregger wurde mit dem Preis in der Kategorie „Begegnung, Vielfalt und Teilhabe“ ausgezeichnet. Das Projekt würdigt das lebenslange ehrenamtliche Engagement von Elfriede Unteregger, die in Altenmarkt seit Jahrzehnten generationenübergreifende Chorarbeit vom Mäusechor bis zum Kirchenchor gestaltet und damit Singen als Freude, Gemeinschaft und geteilte Emotion erfahrbar macht. Durch inklusive Chor- und Musicalprojekte, offene Singangebote und ihre Tätigkeit als Singcoach stärkt sie nachhaltig Selbstvertrauen, Miteinander und kulturelles Leben im Ort und macht Volkskultur für Jung und Alt lebendig.

"Oma vazöh amoi..."

In der Kategorie „Generationen im Dialog“ konnte das JUMP-Projekt von Maria-Theresa Aigner der Landjugend Köstendorf die Jury überzeugen. Mit dem Projekt „Oma vazöh amoi…“ stellen sie die ältere Generation in den Mittelpunkt und fördern den Austausch zwischen Jung und Alt. Rund 20 Seniorinnen und Senioren wurden zu ihren Lebenserfahrungen, Erfolgen, Tipps und Erinnerungen interviewt, die Gespräche aufgezeichnet und auf einem eigenen Instagram-Account veröffentlicht.

Naturgefärbte Dirndlkleider

In der Kategorie „Verantwortung für Ressourcen“ stand der nachhaltige Umgang mit materiellen sowie immateriellen Ressourcen im Vordergrund. Der Preis in dieser Kategorie ging an die Modeschule Hallein mit dem Projekt „Dirndl mit naturgefärbten Schürzen“. Schülerinnen färbten Mode unter Anleitung von Christiane Seufferlein biozertifizierte Baumwollstoffe mit Naturmaterialien wie Krappwurzel, Walnuss oder Zwiebel und verarbeiteten diese zu Dirndlschürzen. Neben praktischen Techniken wurden auch theoretische Grundlagen zu traditionellen Färbemethoden, Nachhaltigkeit und den ökologischen Auswirkungen von Fast Fashion vermittelt.

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Quelle: Land Salzburg



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