Innsbruck: Covid-19-Frühwarnsystem mittels Abwasserproben

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Manuel Sorg (Labor, IKB), DI Bernhard Zit (Geschäftsbereichsleiter Abwasser, IKB), Herbert Oberacher (Institut für Gerichtliche Medizin) sowie Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (v. l. n. r.) überzeugten sich von den neuen witterungsbeständigen Probenehmern.
Foto: IKM/F. Gaugg
15 Aug 07:00 2020 von Redaktion International Print This Article

Monitoring geht ab 17. August 2020 an drei weiteren Standorten in Betrieb

Anhand von Abwasserproben aus Kläranlagen oder Kanälen besteht die Möglichkeit, einen Anstieg an Coronavirus-Infektionen frühzeitig zu erkennen. Ein permanentes Monitoring des Abwassers gibt Auskunft über den Grad der Viruslast, ob diese gering oder erhöht ist. So wird die Stadt Innsbruck in fünf Sektoren eingeteilt.

„Ziel ist es damit im städtischen Ballungsraum noch schneller und strukturierter die ‚Cluster‘ einzudämmen und die Verbreitung des Covid-19-Virus frühzeitig zu unterbinden. Damit können Personalressourcen gezielter eingesetzt werden, was zu einer schnelleren Ergreifung von Maßnahmen zur Eindämmung des Virus führen kann“, begründet Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc, die Initiative, die die Stadt Innsbruck in mehrere Monitoring-Bereiche einteilt.

Damit Wasserproben zur Verfügung stehen, werden diese zukünftig an fünf Messstationen mittels automatischer Probenehmer fortlaufend als Tagesmischproben entnommen. Neben einer bereits installierten Anlage im Zulauf der Kläranlage Rossau, gehen ab Montag, 17. August 2020, drei neue Standorte (O-Dorf, Sillzwickel, Sieglanger) in Betrieb. Ein fünfter Standort in der Innstraße ist in Planung. Zusätzlich steht auch eine mobile Anlage für Messungen bereit. Diese kann punktuell eingesetzt werden.


Quelle: Stadt Innsbruck



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