Salzburg: Caritas bildet 100 neue Fachkräfte pro Jahr für Betreuung und Pflege aus
Foto: Caritas Salzburg/Neumayr/Leopold
Personal für Seniorenwohnhäuser und Menschen mit Behinderung / Mit 18 Jahren direkt in die Arbeitswelt
(HP) Es sind die Fachkräfte, die Salzburg dringend braucht: Aus der Schule für Sozialbetreuungsberufe finden jedes Jahr etwa 100 Absolventinnen und Absolventen nahtlos ihren Weg in die Zukunftsberufe Betreuung und Pflege und werden unmittelbar wirksam.
Der Fachkräftemangel beschäftigt uns alle – in den Seniorenwohnhäusern und den mobilen Diensten, aber auch in der Betreuung von Menschen mit Behinderung oder mit demenziellen oder psychiatrischen Erkrankungen. Landesrätin Daniela Gutschi und Caritas-Direktor Kurt Sonneck besuchten heute die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) und die Altenpension - eine Einrichtung der Caritas für Menschen über 45 Jahre mit psychischen und psychiatrischen Erkrankungen, in der viele Absolventinnen und Absolventen der SOB Menschen pflegen und betreuen.
Gutschi: „Unverzichtbare Fachkräfte.“
Landesrätin Daniela Gutschi ist überzeugt: „Die Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas leistet einen unverzichtbaren Beitrag, um dem akuten Mangel an Fachkräften nachhaltig entgegenzuwirken. Vor allem die Ausbildungsbereiche für die Langzeitpflege und Betreuung nehmen hier eine wichtige Rolle ein. Es wird damit auch ein stärkeres Bewusstsein dafür geschaffen, dass die Pflege und Betreuung von Menschen sich nicht nur auf den Bereich der Seniorenwohnhäuser und Krankenanstalten beschränkt, sondern ebenso Menschen mit Behinderungen umfasst.“
Schlüsselpersonen für die Gesellschaft
Insbesondere die Möglichkeit, dass die Absolventinnen und Absolventen bereits mit 18 Jahren direkt in die Arbeitswelt starten können, ist für Landesrätin Daniela Gutschi einzigartig. „Durch die praxisnahe Ausbildung sind diese jungen Erwachsenen bestens für den weiteren Berufsweg vorbereitet und stellen Schlüsselpersonen für unsere Gesellschaft dar, was die größte Anerkennung verdient“, so die Landesrätin.
Ausbildung für die Zukunft
Die Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) vermittelt nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern stärkt die sozialen, ethischen und kommunikativen Kompetenzen, die im Umgang mit Menschen unerlässlich sind. „Wir bieten nicht nur einen starken theoretischen Rahmen, sondern auch vielfältige reale Lernfelder in Einrichtungen der Caritas und bei Partnerorganisationen“, erklärt Schulleiterin Johanna Harb. „Diese enge Verzahnung mit der Praxis garantiert eine Ausbildung, die passgenau auf die Anforderungen des Sozialbereichs abgestimmt ist. Gleichzeitig trägt sie wesentlich zur Sicherung der Versorgungsqualität im gesamten Sozial- und Pflegebereich bei.“
Caritas beschäftigt 200 Fachkräfte für Betreuung
Allein in der Caritas Salzburg sind fast 200 Fachkräfte tätig, die ihre Ausbildung in der Caritas-Schule oder in vergleichbaren Schulen gemacht haben. In den verschiedenen Einrichtungen wie zum Beispiel in der Altenpension, im Albertus-Magnus-Haus, im Dorf St. Anton und am Mathiashof sowie in verschiedenen Tageszentren sind sie unverzichtbar.
Quelle: Land Salzburg
