Baden: Betrug - Polizeitrick – Hinweise erbeten

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Polizeiauto - Symbolbild
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22 Sep 16:25 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

Eine bisher unbekannte Täterin rief am 21. September 2021, gegen 14.00 Uhr, bei einer 85-jährigen Frau im Stadtgebiet von Baden an und stellte sich als Polizistin vor. Sie teilte der 85-Jährigen mit, dass ihre Enkeltochter einen Verkehrsunfall verursacht und eine Kaution zu bezahlen habe, um einer Haft zu entgehen. Die unbekannte Täterin gab das Telefonat noch einem angeblichen Anwalt bzw. Richter weiter. Da das Opfer angab nicht so viel Geld zu haben, wurde sie aufgefordert sämtliches Bargeld zu holen und zu zählen. Gleichzeitig wurde sie aufgefordert, dass Telefonat nicht zu beenden. Nachdem das Opfer bekannt gab wieviel Bargeld sie zur Verfügung habe, wurde ihr mitgeteilt, dass ein Polizist das Bargeld abholen werde. Sie wurde gegen 15.00 Uhr vor das Haus dirigiert und übergab einem Mann Bargeld in der Höhe eine niedrigen sechsstelligen Eurobetrages. Danach wurde sie von einem unbekannten Anrufer aufgefordert nach Goldmünzen und wertvollem Schmuck im Haus zu suchen und keinesfalls den Anruf zu beenden.
Nachdem der 85-Jährigen die Vorgehensweise merkwürdig vorkam, begab sie sich in ein nahes gelegenes Geldinstitut und erstattete die Anzeige bei der Stadtpolizei Baden. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Betrug übernommen.
Täterbeschreibung des Abholers:
Mann, etwa 25 - 30 Jahre alt, schlank, etwa 175 cm groß, kurze dunkle Haare, südländischer Typ, gepflegtes Auftreten.

Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, unter der Telefonnummer 059133-30-3333, erbeten

WICHTIG! Die Polizei / Kriminalpolizei holt niemals Bargeld oder Wertgegenstände von Privatpersonen zur sicheren Verwahrung ab. Außerdem werden Bargeldbestände oder Wertgegenstände von der Polizei weder besichtigt noch fotografiert. Das Landeskriminalamt Niederösterreich rät zu Vorsicht und sofortiger Anzeigeerstattung bei der nächsten Polizeiinspektion oder unter der Notrufnummer 133, sollten Sie Betroffener / Betroffene eines solchen Anrufs sein.



Quelle: LPD Niederösterreich



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