Klagenfurt-Land: Betrug
Ein 67-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land wurde erneut Opfer eines Internetbetruges.
Der Mann, welcher bereits vor mehreren Jahren durch einen Onlinebetrug mehrere zehntausend Euro verloren hatte, wurde am 18. Februar 2026 telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert. Dieser gab sich als Mitarbeiter eines Unternehmens aus, das angeblich geschädigten Betrugsopfern dabei helfe, verlorenes Geld wiederzuerlangen.
Der unbekannte Täter teilte dem Mann mit, dass ein hoher Geldbetrag auf einer digitalen Wallet für ihn bereitliege und lediglich Gebühren beziehungsweise Freischaltungszahlungen erforderlich seien, um die Auszahlung zu veranlassen.
In weiterer Folge überwies der 67-Jährige Anfang März mehrere Geldbeträge in Form von Kryptowährung auf eine vom Täter bekanntgegebene Wallet-Adresse.
Mitte März 2026 erhielt das Opfer über einen Messenger-Dienst weitere Anweisungen. Dabei wurde der Mann aufgefordert, mehrere Geldtransaktionen über sein eigenes Konto weiterzuleiten, um angeblich seine Identität und Kontoberechtigung für die Auszahlung zu bestätigen.
Daraufhin gingen von mehreren unbekannten Personen Geldbeträge auf dem Konto des Mannes ein, welche dieser anschließend über eine Kryptowährungsplattform an die Wallet des Täters weiterleitete.
Nachdem der angebliche Mitarbeiter ab Mitte April nicht mehr erreichbar war, erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei.
Dem Opfer entstand durch den Vorfall ein Schaden von mehreren tausend Euro.
Quelle: LPD Kärnten
