Niederösterreich: Bereits über 200.000 Besucher beim Kultursommer Niederösterreich

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Foto: NLK Filzwieser
07 Sep 06:00 2021 von Redaktion International Print This Article

LH Mikl-Leitner: „Eindrucksvolle Zwischenbilanz als starkes Lebenszeichen der niederösterreichischen Kulturszene“

Niederösterreich und Sommer – in dieser Kombination steckt jede Menge Kultur.Das Zwischenresümee von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner fällt äußerst positiv aus: „Vielfältige Theateraufführungen, unzählige Konzerte und Kino unter freiem Himmel sowie spannende Ausstellungen erfreuen seit Juni das Publikum in ganz Niederösterreich. Mit über 200.000 Besucher*innen kann der Kultursommer Niederösterreich schon jetzt eine beeindruckende Zwischenbilanz ziehen und ist zugleich ein starkes Lebenszeichen der niederösterreichischen Kulturszene.“

Seit Juni haben bereits zahlreiche Festspiele der Genres Theater, Musik oder Kino stattgefunden und damit für unvergessliche Kultur-Erlebnisse gesorgt. Bis Anfang Oktober stehen noch zahlreiche kulturelle Highlights am Programm.

Beim Grafenegg-Festival bringen alljährlich, so auch heuer, herausragende Musikerpersönlichkeiten auf Einladung von Rudolf Buchbinder den Wolkenturm zum Klingen. Internationale Star-Orchester wie die Wiener- und Münchner Philharmoniker begeistern noch bis 5. September das Publikum. Die Internationalen Barocktage Stift Melk werden von 30. September bis 3. Oktober ebenfalls mit hochkarätigen Künstler*innen unter der Leitung von Michael Schade für fulminante Klangerlebnisse sorgen. Unter dem Motto „Haydn verzaubert!“ würdigt die Haydnregion Niederösterreich noch bis Oktober ihre großen Söhne Joseph und Michael an historischen Stätten wie dem Schloss Petronell-Carnuntum, Schloss Ebergassing oder dem Haydn Geburtshaus in Rohrau. Mit den „Serenadenkonzerten“ werden ab 5. September an musikhistorischen Gedenkstätten erstklassige Konzerte unter dem Motto „Musik am Ursprung“ angeboten.

Bei den Wachaufestspielen Weißenkirchen steht mit der zweiten Produktion „Der Schüler Gerber“ noch bis 11. September ein spannendes Stück mit Tiefgang auf dem Programm. Auch im Schloss Artstetten wird bis 25. September Theater gespielt: Mit geschliffenen Dialogen zum Lachen und Denken unterhält „der Lechner Edi“ von Jura Soyfer. Das „Viertelfestival“ macht 2021 im Mostviertel Station, widmet sich auch im September noch intensiv den dort lebenden Menschen und stellt Fragen nach Heimat und Identität.

Neben Musik- oder Theaterhighlights sind auch die Museen und Ausstellungshäuser beliebte Ausflugsziele für Kulturinteressierte. Die Schallaburg steht in diesem Jahr ganz im Zeichen großer Forschungsreisender und Entdecker*innen. Sport in all seinen Facetten, begleitet von Mitmachstationen, thematisiert das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich in St. Pölten. Die Institutionen der Kunstmeile Krems, von der Minoritenkirche über die Landesgalerie, die Kunsthalle Krems bis hin zum Karikaturmuseum, machen die unterschiedlichsten Aspekte von bildender Kunst auf beeindruckende Weise erfahrbar.

Wie sehr Kultur für ein junges Publikum in Niederösterreich großgeschrieben wird, bewies die Fülle an Angeboten, die nicht nur Kinderherzen höherschlagen ließ, sondern die ganze Familie begeisterten. Vormerken sollte man unbedingt noch die Termine von „Tagträumer*innen“, dem Theaterfestival für junges Publikum, das in bester „Szene Bunte Wähne“-Tradition fantasievolles internationales wie österreichisches Kinder- und Jugendtheater nach Horn bringt. Ein Highlight für die ganze Familie sind die niederösterreichischen Kindersommerspiele im Stift Herzogenburg an zwei Wochenenden Ende August und Anfang September. Das THEO Perchtoldsdorf zeigt noch bis 26. September Ottfried Preußlers „kleine Hexe“.

Die Kultursommer-Website des Landes Niederösterreich www.kultursommer-noe.at mit dem praktischen Kulturkompass unterstützt das Publikum, sich ein ganz individuell abgestimmtes Kultur-Ausflugsprogramm zusammenzustellen. Veranstaltungen bis in den Oktober hinein sind hier zu finden, ebenso in der kostenlosen Broschüre „Kultursommer Niederösterreich“, der per E-Mail an [email protected] angefordert werden kann.


Quelle: Land Niederösterreich



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