Wien: Bedrohung mit Messer im Zuge eines Nachbarschaftsstreits

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Messer - Symbolbild
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14 Jun 17:54 2022 von Redaktion International Print This Article

Vorfallszeit: 13.06.2022, 10:30 Uhr
Vorfallsort: Wien - Rudolfsheim-Fünfhaus

Nichts Böses ahnend soll ein 38-jähriger Mann die Gemeinschaftstoilette am Gang eines Mehrparteienhauses aufgesucht haben. Plötzlich soll sein 40-jähriger Nachbar (StA: Serbien) gegen die Tür gehämmert und ihn mit einem Messer in der Hand mit dem Umbringen bedroht haben. Die beiden sollen schon länger im Streit miteinander liegen, da der 40-Jährige annimmt, der 38-Jährige verständige regelmäßig die Behörden. Der 40-Jährige habe nämlich eine kleine Tochter die viel weine, was den 38-Jährigen störe.

Polizisten der Polizeiinspektion Wurmsergasse nahmen den 40-Jährigen daraufhin fest. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Gemüsemesser, wurde sichergestellt. In der Vernehmung gestand der Beschuldigte den Streit. Das Messer will er lediglich in der Hand gehabt haben, weil er direkt aus der Küche vom Zubereiten des Essens kam und mit seiner Tochter auf die Toilette gehen wollte.

Nach der polizeilichen Einvernahme wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt. Seinem Nachbarn darf er sich vorläufig nicht mehr nähern. Es wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.


Quelle: LPD Wien



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