Burgenland: BHAS für Sozialmanagement Oberwart und SOB Pinkafeld gehen Kooperation ein

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Direktor Karl Hirt (SOB Pinkafeld), Direktor Hannes Schmid (HAS/HAK Frauenkirchen), Landesrat Christian Illedits, Landesrätin Daniela Winkler, Sandra Steiner (Präsidialbereich Bildungsdirektion Burgenland) und Direktor Andreas Lonyai (HAK/HAS Oberwart).
Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice
09 Okt 09:56 2019 von Redaktion Salzburg Print This Article

Die Bundeshandelsschule Oberwart und die SOB (Schule für Soziale Betreuungsberufe) Pinkafeld gehen ab dem Schuljahr 2020/21 gemeinsame Wege. Durch eine Kooperation der beiden Schultypen wird den Schülerinnen und Schülern der HAS für Sozialmanagement Oberwart neben der abgeschlossenen schulischen Ausbildung in einer Berufsbildenden Mittleren Schule (BMS) inklusive der staatlichen Unternehmerprüfung zusätzlich der Weg Richtung Ausbildung in der SOB Pinkafeld eröffnet.

Soziallandesrat Christian Illedits sagte dazu: "Die Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen ist das Zukunftsthema schlechthin. Der burgenländische Zukunftsplan Pflege sieht unter anderem einen Ausbau der schulischen Ausbildung im Pflegebereich vor. Eine profunde Ausbildung und eine angemessene Bezahlung sollen Pflegeberufe langfristig attraktiveren und den steigenden Bedarf an Pflegepersonal künftig decken. Mit dieser Kooperation ab dem Schuljahr 2020/21 kommen wir diesem Ziel wieder einen Schritt näher - und die jungen Menschen erhalten eine sichere Job-Perspektive."

Bildungs-Landesrätin Daniela Winkler erklärte: "Pflege ist das Zukunftsthema Nummer eins und daher ist es wichtig, Maßnahmen zu ergreifen und den jungen Menschen geeignete Bildungswege und Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Ich sehe es als große Chance für die Jugend und ihre Zukunft."

Die Kooperation zwischen der HAS Oberwart und der SOB Pinkafeld umfasst abgestimmte Lehrplaninhalte in allgemeinbildenden Fächern. Zusätzlich wird in den wirtschaftlichen Fächern der Handelsschule unter anderem Bezug auf Sozialeinrichtungen genommen, die in weiterer Folge auch Arbeitgeber für SOB-Absolventinnen und SOB-Absolventen sind. Weiters gibt es die Bestrebungen und die Möglichkeit für Handelsschülerinnen und Handelsschüler in Sozialeinrichtungen ihr Pflichtpraktikum im Ausmaß von 150 Stunden zu absolvieren sowie die verpflichtende Abschlussarbeit in Kooperation mit Sozialeinrichtungen zu schreiben. Dadurch bekommen sie einen Bezug und Einblick in ihre späteren Arbeitsfelder, für die dann an der SOB fachspezifisch ausgebildet wird. Ergänzt wird die Kooperation durch "Schnupperpraktika" für die Handelsschülerinnen und Handelsschüler an der SOB und durch die Erarbeitung gemeinsamer Projekte.

Mehrfachqualifikation durch das Modell "HAS & SOB"
Zusätzlich zum Modell "HAS & SOB" im Nordburgenland (Frauenkirchen) wird damit auch im Südburgenland die Möglichkeit geschaffen, dass junge Menschen aufbauend ab der 9. Schulstufe einen Schulabschluss in einer BMS und in weiterer Folge koordiniert zwischen zwei Ausbildungsstätten einen zusätzlichen Bildungsweg in einem Sozialberuf anstreben und abschließen und somit eine Mehrfachqualifikation erwerben können. Das neue Bildungsangebot kann damit auch auf die gesellschaftlich wichtigen Themen Pflege und Sozialarbeit zeitgemäß reagieren und einen hochwertigen Ausbildungsweg mit ausgezeichneten Berufschancen in der Region anbieten.


Quelle: Land Burgenland



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