Innsbruck: Ausstellung „Fahr Rad – die Rückeroberung der Stadt“ als voller Erfolg

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Innsbruck auf dem Weg zur Fahrrad-Stadt: Die Ausstellung "Fahr Rad" zeigte Fahrradförderungs-Lösungen aus anderen Städten auf.
Foto: Stadt Innsbruck
27 Aug 03:00 2021 von Redaktion International Print This Article

Zehn Wochen war Stadtbibliothek Labor für Fahrrad-Ideen

Insgesamt 27 Veranstaltungen, darunter drei Vorträge internationaler ExpertInnen, drei Kino-Vorführungen mit Filmen zur Förderung der umweltfreundlichen Mobilität, Rad-Yoga, eine Radfahrt zu Innsbrucks Friedhöfen und insgesamt mehrere hundert BesucherInnen – das Rahmenprogramm zur Ausstellung „Fahr Rad“ des Deutschen Architekturmuseums in Innsbruck war ein voller Erfolg.

„Unser Ziel war, Fahrradförderungs-Lösungen aus anderen Städten zu zeigen und mit möglichst vielen Menschen Perspektiven zu diskutieren, wie Innsbruck zur Fahrradstadt werden kann“, sagt Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. Die Stadtbibliothek als Ausgangspunkt und Treffpunkt für Fahrradbegeisterte und –interessierte hat dabei ihre wichtige Funktion als Wohnzimmer der Stadt bewiesen und die städtische Fuß- und Radkoordination neben ihrer laufenden Arbeit zur Umsetzung des Radmasterplans ein interessantes Forum geschaffen.

Radeln für das Klima
Im Rahmen des Radmasterplans wurde erstmals eine umfassende Meinungserhebung der InnsbruckerInnen zum Thema Radverkehr durchgeführt – mit interessanten Ergebnissen: „Das Fahrrad ist im Sommer bereits das Lieblingsverkehrsmittel der InnsbruckerInnen – unser Ziel ist, mit Infrastrukturmaßnahmen den Radverkehr im Sommer noch weiter zu fördern und auch im Winter attraktiver zu machen. Denn gerade in der kalten und nassen Jahreszeit ist eine gute Infrastruktur entscheidend für die Wahl des Verkehrsmittels“, sagen die beiden KoordinatorInnen Teresa Kallsperger und Christian Schoder.

Wichtige Lückenschlüsse wie der erste Abschnitt des Südring-Radwegs, eine neue Verbindung quer durch Wilten über die Michael-Gaismair-Straße und der Radweg nach Natters sind bereits terminisiert. An zahlreichen weiteren Maßnahmen aus dem 100 Seiten starken und vom Innsbrucker Gemeinderat beschlossenen Masterplan Radverkehr wird intensiv gearbeitet. „Wer Rad fährt, tut was für die eigene Gesundheit, ist oft schneller unterwegs als mit dem PKW und schont die Umwelt. Das ist in Zeiten der Klimakrise ein wichtiges Anliegen, das wir als Stadt Innsbruck mit voller Energie fördern“, betont Mobilitätsstadträtin Schwarzl abschließend.



Quelle: Stadt Innsbruck



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