Tirol: Aufg’spielt wead - Alpenländische Volksmusikakademie

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Landesrätin Hagele steht auf einer Bühne vor Orchester.
„Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA“, betont Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.
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Ein junger Mann in Tracht spielt Kontrabass.
Ab April sind Anmeldungen für die Alpenländische Volksmusikakademie am Tiroler Landeskonservatorium möglich.
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Nahaufnahme einer Frau, die Hackbrett spielt.
Seit Beginn 2022 verzeichnete der berufsbegleitende Lehrgang bereits 66 TeilnehmerInnen und 19 AbsolventInnen.
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10 Mär 05:00 2026 von Redaktion Salzburg Print This Article

Einzigartig im Alpenraum: Aus- und Weiterbildungsangebot am Tiroler Landeskonservatorium (TLK)

  • Seit erfolgreichem Start 2022: Bereits 66 TeilnehmerInnen und 19 AbsolventInnen beim Volksmusiklehrgang
  • LRin Hagele: „Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA“
  • Anmeldungen von 1. April bis 15. Mai auf der Website des TLK möglich

Zünftige Landler, flotte Polkas und schneidige Märsche – die Volksmusik hat in der kulturellen Landschaft Tirols über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterlassen. Seit 2022 bietet das Tiroler Landeskonservatorium (TLK) eine Alpenländische Volksmusikakademie an und zieht eine erfreuliche Zwischenbilanz: Der Lehrgang verzeichnete insgesamt bereits 66 TeilnehmerInnen, darunter 19 AbsolventInnen, die das Diplom erfolgreich abgeschlossen haben. Mit seiner Praxisnähe – neben künstlerischem Gruppenunterricht werden beispielsweise auch eigene Konzertabende organisiert – hat sich der berufsbegleitende Lehrgang rasch als wichtiges Weiterbildungsangebot für Volksmusik im Alpenraum etabliert. Ab 1. April startet nun der nächste Anmeldezeitraum für interessierte VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen.

„Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA. Gleichzeitig lebt sie davon, dass sie gepflegt und weiterentwickelt wird“, hebt Bildungslandesrätin Cornelia Hagele die Bedeutung des Angebots hervor. „Die Volksmusikakademie bietet genau dafür den idealen Rahmen. Hier können engagierte Musikerinnen und Musiker direkt von ausgewiesenen Volksmusikexperten lernen.“

Breites Angebot für VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen

Der Lehrgang spannt sich über die Dauer von vier Semestern und vermittelt praktische Fähigkeiten und fundiertes Wissen rund um die alpenländische Volksmusik. Die Inhalte reichen von Auswendigspiel und Improvisation über Ensemble- und Gruppenmusizieren bis hin zu Tanz, Komposition und Veranstaltungsmanagement. Das Fortbildungsangebot richtet sich an VolksmusikantInnen wie auch Musiklehrende und StudentInnen am TLK oder anderen Musikhochschulen.

Für LRin Hagele ist der Lehrgang ein weiterer Baustein in der breit aufgestellten heimischen Musikausbildung: „Tirol verfügt über eine außergewöhnlich vielfältige Musiklandschaft – von unseren Landesmusikschulen und dem Landeskonservatorium bis zu Kooperationen mit der Universität Mozarteum Salzburg und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die Volksmusikakademie erweitert diese bestehenden Angebote – und stärkt damit Tirol als Herzstück der alpenländischen Volksmusik.“ Begleitet wird der Lehrgang von einem vielseitigen Team an Dozierenden: ExpertInnen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen, VertreterInnen aus unterschiedlichen Musiktraditionen des Alpenraums bringen ihre Erfahrungen aus Praxis, Forschung und Konzerttätigkeiten ein.

Anmeldung für Lehrgang startet im Frühjahr

„Wer Volksmusik liebt und sich intensiver mit diesen Musizierformen beschäftigen möchte, findet hier ein einzigartiges Angebot. Unser Ziel ist es, Volksmusiktalente zu fördern und dieses kulturelle Juwel lebendig zu halten“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele. Die acht Module des Lehrgangs werden einzeln mit einem Zeugnis abgeschlossen – nach erfolgreichem Bestehen aller Module erhalten die AbsolventInnen der Alpenländischen Volksmusikakademie ein Diplom. Der modulare Aufbau ermöglicht dabei eine flexible, berufsbegleitende Teilnahme.

„Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein lebendiger Ort für gelebte Volksmusik. Sie wird am Tiroler Landeskonservatorium nicht nur vermittelt, sondern bewusst erlebt und weitergedacht. Im Zentrum steht die Freude am gemeinsamen Musizieren, das Eintauchen in unterschiedliche regionale Stile sowie der Austausch unter Menschen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet“, ergänzt Peter Margreiter, Lehrgangsleiter der Alpenländischen Volksmusikakademie. Interessierte können sich ab 1. April bis 15. Mai online für die Ausbildung anmelden. Bei einer Zulassungsprüfung stellt die Kursleitung die musikalische Begabung im Rahmen eines Eignungsgesprächs und Vorspiels fest. Zugelassen sind alle gängigen Volksmusikinstrumente wie Harfe, Hackbrett, Zither, Steirische Harmonika, Gitarre, Klarinette, Trompete, Geige, Kontrabass, Tuba, Horn, Posaune, Flöte, Akkordeon. Für weniger typische Instrumente wie z. B. Fagott, Oboe, Saxophon wird die Zulassung gerne abgeklärt.

Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein Kooperationsprojekt des Tiroler Landeskonservatoriums, der Tiroler Landesmusikschulen, des Tiroler Volksmusikvereins und des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs. Weitere Informationen zum Lehrgang sind auf der Website des TLK zu finden.


Quelle: Land Tirol



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