Niederösterreich: Arbeiten für Kreisverkehr in Auersthal abgeschlossen

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Foto: Baustelle Umleitung 2 / pixabay / Reginal / Symbolbild
22 Okt 06:00 2021 von Redaktion Salzburg Print This Article

LR Schleritzko: Kreuzung entschärft

In der Marktgemeinde Auersthal (Bezirk Gänserndorf) wurde ein Kreisverkehr errichtet: Die Kreuzung, wo die Landesstraßen L 3029 und L 3034 zusammentreffen, war in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von gefährlichen Verkehrssituationen. Um diesen Kreuzungsbereich zu entschärfen, wurde nun ein Kreisverkehr errichtet. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko meinte dazu gestern bei der Baufertigstellung: „Der Kreisverkehr hier in Auersthal steht für jene verkehrspolitischen Ziele, die wir mit den Kreisverkehren in unserem Land erreichen wollen: Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Standortqualität.“

Abgestimmt auf das dortige Verkehrsgeschehen und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs wurde von der Firma Held & Francke der fünfstrahlige Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 30 Metern errichtet. Neben den Sicherheitsvorteilen wurde in einer achtmonatigen Bauzeit der Kreisverkehr so gestaltet, dass er auch zur Verschönerung des Ortsbildes beiträgt. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass bei derartigen Einrichtungen unter anderem der Verkehrsfluss besser aufrechterhalten werden kann, der Kreuzungsbereich übersichtlicher, die Verkehrsfrequenz erhöht und die Umweltbelastung verringert wird.

Neben der Erneuerung, Sanierung und Umgestaltung der Gehsteige, Parkflächen und Busbuchten wurden in dieser Zeit auch Querungshilfen für Fußgänger errichtet und eine Beleuchtung installiert, die den Fußgängern und den Autofahrern helfen soll, in den Abend- und Nachtstunden und bei schlechter Sicht die Übersicht im Verkehrsgeschehen zu behalten. Die Fahrbahnen der beiden Landesstraßen wurden in den Anschlussbereichen des Kreisverkehres ebenfalls saniert. Die durchgeführten Arbeiten sind mit Kosten von rund 440.000 Euro verbunden, die zu zwei Drittel von der Marktgemeinde Auersthal und zu einem Drittel vom Land Niederösterreich getragen werden.


Quelle: Land Niederösterreich



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