Niederösterreich: Acht Bauprojekte mit „Goldener Kelle“ ausgezeichnet

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Foto: NLK Reinberger
15 Okt 06:00 2020 von Redaktion International Print This Article

LH Mikl-Leitner: Wunderbare Kunstwerke als Brücke zwischen Altem und Neuem

„COVID-19 hat unser aller Leben verändert. Aber es kann uns nicht abhalten, wichtige Themen wie Bauen und Sanieren weiter zu behandeln“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Dienstag im Glassalon Neuhaus an der Triesting, wo acht herausragende niederösterreichische Bauprojekte mit der „Goldenen Kelle 2019“ ausgezeichnet wurden.

„Bauen und Sanieren sind ein entscheidender Konjunkturmotor, ein wichtiger Teil der Familien- und Sozialpolitik und unverzichtbar für den Klima- und Umweltschutz, den man in Zeiten wie diesen nicht aus den Augen verlieren darf“, betonte Mikl-Leitner und verwies auf zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Nachhaltigkeit, etwa im Zuge der Wohnbauförderung oder des Klima- und Energiefahrplans 2020 – 2030.

Insbesondere ging sie dabei auf die zuletzt präsentierte Initiative „Sonnenkraftwerk Niederösterreich“ ein, das „größte Bürgerbeteiligungsmodell Europas“, das „die Bürger zu einem Teil der Energiewende macht“ und sich durch die jährlich fixe Rendite von 1,75 Prozent und im Sinne des ökologischen Fußabdrucks als „Win-win-Situation für Land und Landsleute“ erweise.

„Die heute ausgezeichneten Häuser sind wunderbare Kunstwerke, die zeigen, wie toll man neue Wege gehen und dabei eine Brücke zwischen Altem und Neuem schlagen kann“, meinte die Landeshauptfrau abschließend zu den traditionell von den Lesern des Magazins „Niederösterreich GESTALTE(N)“ nominierten und mit der höchsten Auszeichnung des Landes Niederösterreich für herausragende Baugestaltung und ausgewogene Einfügung in das Orts- und Landschaftsbild prämierten Bauwerken.Nominiert waren insgesamt 20 Projekte; mit der „Goldenen Kelle 2019“ ausgezeichnet wurden ein saniertes Bauernhaus in Jagenbach (Planung:Architekt Dieter Helm), ein Zubau zu einem Holzblockhaus in Groß Gerungs (Planung: Architekt DI Zoran Bodrozic), die Revitalisierung der denkmalgeschützten ehemaligen Spinnerei in Oberwaltersdorf (Generalunternehmer: Prameshuber & Partner GmbH. / Ing. Michael Holzer) und des Pfarrhofs in Eggenburg (Planung: GRMW Architektur / DI Hannes Metzger), der Neu- bzw. Umbau eines Einfamilienhauses in St. Peter in der Au (Planung: Moser und Hager Architekten) und Laa an der Thaya (Planung: Hoffelner Schmid Architekten GmbH.) sowie der Kultur- und Veranstaltungssaal „W4 Wein-Genuss-Kultur“ in Röschitz (Generalunternehmer: Architekt Zieser Ziviltechniker GmbH.) und der Um- und Zubau des Buschenschanks Resperger in Kritzendorf (Planung:DREER2 Architekten).



Quelle: Land Niederösterreich



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