Salzburg: 25 Landesmitarbeiter für den Einsatzstab
Foto: Land Salzburg/Neumayr/Leopold
Dekrete nach umfassender Ausbildung verliehen / Übungen sorgen für Einsatzbereitschaft
(LK) 25 Landesmitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurden gestern, Montag, den 2. März 2026, von Landeshauptfrau Karoline Edtstadler per Dekret neu in den Einsatzstab des Landes aufgenommen. In Not-, Großschadens- und Katastrophenfällen sorgen diese Expertinnen und Experten dafür, dass Hilfe und Unterstützung der Einsatzkräfte koordiniert dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, Michael Unterberger (Leiter Fachgruppe Präsidium) und Markus Kurcz (Leiter Katstrophenschutz) mit den 25 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatzstab des Landes.
Damit das Land Salzburg auf Not-, Großschadens- und Katastrophenfälle reagieren und seine Koordinierungsaufgabe in diesen Situationen übernehmen kann, braucht es eine schlagkräftigen Einsatzstab. Mit einem Mix an Stabsmitgliedern aus den unterschiedlichsten Fachbereichen des Amtes der Landesregierung wird sichergestellt, dass im Ernstfall alle Herausforderungen bewältigt werden können. Darüber hinaus bilden diese Bediensteten auch das Rückgrat im Krisenmanagement des Landes Salzburg.
Edtstadler: „Menschen verlassen sich auf uns.“
Zur Bewältigung von Extremereignissen braucht es neben vorbereiteten Einsatzorganisationen auch gut funktionierende und eingespielte Einsatzstäbe. „Wir leben in einer Zeit, die eindrucksvoll vor Augen führt, dass kein Land und keine Region von Katastrophenereignissen verschont bleiben. Die Menschen im Land müssen sich in Krisensituationen auch darauf verlassen können, dass diese bestmöglich bewältigt werden können und eine rasche Rückkehr zur Normalität gewährleistet ist. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich freiwillig bereit erklärt haben, die fordernde und oftmals anstrengende Aufgabe im Landeseinsatzstab für die Salzburgerinnen und Salzburger zu übernehmen“, so Landeshauptfrau Karoline Edtstadler.
105 Mitglieder im Einsatzstab
Mit den heute neu aufgenommenen Mitgliedern verfügt der Landeseinsatzstab nun über einen rund 105 Bedienstete umfassenden Personalpool aus nahezu allen Bereichen der Landesverwaltung. Damit sind wir für künftige Einsätze sehr gut aufgestellt, denn diese Bediensteten verfügen nicht nur über umfangreiche Erfahrung aus den verschiedensten Fachbereichen des Amtes der Landesregierung, sondern kennen auch die Herausforderungen aller Lebensbereiche unserer Gesellschaft und wissen professionell damit umzugehen“, betont Markus Kurcz, Leiter des Katastrophenschutzes.
Umfassende Ausbildung
Die Ausbildung für den Landeseinsatzstab absolvieren jährlich rund 20 Personen. Sie besteht aus einer Fülle an Theorie und Praxis. Neben dem Leiter des Katastrophenschutzes werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch von Bediensteten der Bezirkshauptmannschaften sowie Ausbildern der Einsatz-, Hilfs- und Rettungsorganisationen angeleitet und auf den Ernstfall vorbereitet. Nach der Grundausbildung sind auch regelmäßig weiterführende Ausbildungen für die Mitglieder des Einsatzstabes vorgesehen.
Übung macht den Meister
Damit die Mitglieder des Landeseinsatzstabes im Ernstfall bestmöglich vorbereitet sind, werden regelmäßig Übungen gemeinsam mit den Einsatzorganisationen durchgeführt. Häufig auch bundesländerübergreifend wie diese Woche bei der Übung OLEX, die derzeit gemeinsam mit dem Land Tirol stattfindet. Übungsannahme ist ein fiktives Extremwetterszenario, das an die Winterlage im Jänner 2019 mit extremen Schneemengen angelehnt ist. Am Freitag, dem 6. März, muss in diesem Rahmen in Hochfilzen in Tirol auch ein Hubschrauberabsturz sowie die Verletztenbergung in schwierigem Gelände gemeistert werden.
Quelle: Land Salzburg
