Burgenland: 226 Feuerwehren mit rund 2.900 Mitgliedern bei 850 Einsätzen im Schneeeinsatz – Dank an alle Einsatzkräfte
Die intensiven Schneefälle sowie starke Schneeverwehungen haben heute seit den frühen Morgenstunden zu einem landesweiten Großeinsatz der burgenländischen Feuerwehren geführt. Insgesamt standen mit Stand 24:00 Uhr 226 Feuerwehren mit rund 2.900 Feuerwehrmitgliedern im Dauereinsatz. Dabei wurden 850 Einsätze erfolgreich abgearbeitet.
Der Schwerpunkt der Einsätze lag zunächst im Südburgenland. Dort mussten zahlreiche umgestürzte Bäume entfernt und blockierte Verkehrswege freigemacht werden. Der nasse, schwere Schnee führte vermehrt zu Baumbruch, wodurch Straßen teilweise nur eingeschränkt oder gar nicht passierbar waren.
Im Laufe des Vormittags weitete sich das Einsatzgeschehen auch auf die nördlichen Landesteile aus. Hier standen vor allem Fahrzeugbergungen im Mittelpunkt. Pkw, Lkw sowie Schul- und Linienbusse und auch Räumfahrzeuge blieben auf schneeglatten Fahrbahnen stecken oder kamen von der Straße ab.
Zu den häufigsten Einsatzarten zählten:
- Fahrzeugbergungen
- Entfernen umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste
- Freimachen blockierter Verkehrswege
- Absicherungsmaßnahmen bei Straßensperren
Zusätzlich kam es in Teilen der Bezirke Güssing und Jennersdorf zu lokalen Stromausfällen, nachdem Bäume oder Äste Stromleitungen beschädigt hatten. Die Feuerwehren unterstützten die Energieversorger bei Sicherungsmaßnahmen sowie beim Freimachen der Zufahrtswege.
Sieben BOS-Funkstationen in den Bezirken Güssing und Jennersdorf wurden vorsorglich durch die jeweiligen Feuerwehren notstromversorgt, um die Kommunikation sicherzustellen.
Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf spricht allen eingesetzten Feuerwehrmitgliedern seinen Dank aus:
"Unsere Feuerwehren waren wieder unter schwierigsten Bedingungen innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und haben rasch sowie professionell gehandelt. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Feuerwehrmitgliedern, die bei Schnee, Wind und eisigen Temperaturen für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz standen.“Quelle: Landesfeuerwehrkommando Burgenland
