Vorarlberg: 2025/2026 ruhige Silvesternacht
Die Polizei Vorarlberg kann auf eine verhältnismäßig ruhige Silvesternacht zurückblicken, die Landesleitzentrale meldete insgesamt 368 Einsätze. Die Anzahl der Einsätze entspricht damit in etwa den Zahlen der Vorjahre.
Landesweit kam es zu 226 Identitätsfeststellungen im Zuge von Amtshandlungen.
40 Personen werden wegen Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz an die Bezirkshauptmannschaften angezeigt, dabei kam es zu Sicherstellungen von pyrotechnischen Artikeln mit einem Gesamtgewicht von über 73 kg. Alleine die Polizeiinspektion Feldkirch konnte 60 kg an pyrotechnischen Artikeln sicherstellen.
An die Staatsanwaltschaft Feldkirch werden drei Anzeigen wegen gerichtlicher Delikte im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen erstattet werden.
In Dornbirn kam es um kurz nach Mitternacht zu einem folgenschweren Unfall mit pyrotechnischen Gegenständen. Ein 44-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger wollte in der Negrellistraße in Dornbirn eine Rakete der Kategorie F3 zünden. Diese ging vorerst nicht los. Bei der Nachschau zündete diese und der Mann erlitt eine Hornhautverbrennung ersten Grades am rechten Auge sowie eine Rissquetschwunde und eine Nasenflügelverletzung auf der rechten Gesichtsseite. Er wurde ins Landeskrankenhaus Feldkirch verbracht.
Des Weiteren kam es zu insgesamt 24 Einsätzen wegen Brand- und Rauchentwicklung, vorwiegend im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen.
Dabei wurden beispielsweise Hecken, ein Altpapiercontainer und ein Kleidersammelcontainer leicht beschädigt. Durch den schnellen Einsatz der Bevölkerung und der jeweiligen Feuerwehren konnten diese Brände/Rauchentwicklungen jedoch rasch gelöscht werden.
Quelle: LPD Vorarlberg
